Integrative und klimasensible Landnutzung in Zentralasien

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202022135
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Süd- und Zentralasien
Finanzierungsvolumen
€ 34.294.304,00
Kofinanzierter Betrag
€ 18.114.304,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 10.548.304,62
Noch verfügbar
€ 23.745.999,38
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.03.2021 - 30.08.2030 (geplant)
Startdatum
01.03.2021
Geplantes Enddatum
30.08.2030
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Kein politischer Träger
Sektoren übergeordnet
Umweltschutz allgemein
Sektoren untergeordnet
Biodiversität
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Integrative und klimasensible Landnutzung in Zentralasien (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202022135; Integrative and climate sensitive land use in Central Asia (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202022135
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Die Trockengebiete und Hochgebirge Zentralasiens beherbergen eine Vielzahl an Ökosystemen, die aufgrund des hohen Drucks auf die begrenzten natürlichen Ressourcen an Wäldern, Weiden, Böden und Wasser zunehmend übernutzt werden. Dies führt zu einem starken Rückgang der Artenvielfalt, zunehmender Wasserknappheit, Entwaldung, Bodendegradation und zunehmender Wüstenbildung. Der Klimawandel verstärkt diese Degradation der natürlichen Ressourcen zusätzlich, was zu einem Rückgang der Ökosystemdienstleistungen und der Produktivität sowie einer erhöhten Vulnerabilität der verschiedenen Landnutzungssysteme führt. Obwohl die zentralasiatischen Länder im letzten Jahrzehnt rechtliche und strategische Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Landnutzung geschaffen haben, stehen sie weiterhin vor enormen Herausforderungen bei der wirksamen Umsetzung dieser Reformprozesse im Landnutzungssektor, hauptsächlich aufgrund begrenzter Kapazitäten der staatlichen Verwaltungen. Die notwendige regionale und grenzüberschreitende Zusammenarbeit im AFOLU-Sektor (Landwirtschaft, Forstwirtschaft und andere Landnutzungen) hinsichtlich der gemeinsamen Landschaften und Ökosysteme befindet sich zudem noch in ihren Anfängen. Ziel: Daher zielt das Regionalprogramm ?Integrative und klimasensible Landnutzung in Zentralasien darauf ab, integrative Landnutzungsansätze auf regionaler und nationaler Ebene durch die folgenden Komponenten besser zu verankern: Vorgehensweise: - Verbesserung der nationalen Monitoringsysteme im AFOLU-Sektor, - Verbesserung integrativer und klimainformierter Landnutzungsplanungsprozesse, - Stärkung der regionalen Zusammenarbeit zu integrativer Landnutzung in Zentralasien, und - Stärkung der Kapazitäten der National Designated Authorities (NDA) in Kirgisistan und Tadschikistan, um Klimafinanzierung für den AFOLU-Sektor zu mobilisieren.