Regionaler Fonds für Dreieckskooperation Asien

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202022168
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
China
Finanzierungsvolumen
€ 6.100.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 6.018.155,10
Noch verfügbar
€ 81.844,90
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.12.2020 - 30.12.2025
Startdatum
01.12.2020
Geplantes Enddatum
30.11.2025
Tatsächliches Enddatum
30.12.2025
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Kein politischer Träger
Sektoren übergeordnet
Andere multisektorale Maßnahmen
Sektoren untergeordnet
Multisektorale Hilfe
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Regionaler Fonds für Dreieckskooperation Asien (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202022168; Fund for Triangular Cooperation with Asia (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202022168
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Zahlreiche asiatische Länder haben in den letzten Jahren als weltpolitische Akteure an Bedeutung gewonnen. Während Entwicklungszusammenarbeit früher vor allem durch westliche Geberländer gestaltet wurde, agieren nun auch immer mehr wirtschaftlich aufstrebende asiatische Länder als Geber. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) definiert diese Länder als „Globale Partner, mit denen es gemeinsam zur Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs) beitragen möchte. Mit China, Indien, Indonesien und Vietnam befinden sich vier der acht „globalen Partner in Asien. Beginnend mit Indien und China pilotiert das Vorhaben Dreieckskooperationen. Das sind gemeinsam geplante, finanzierte und implementierte Projekte zwischen drei Ländern: einem Entwicklungsland, einem Hauptpartner und einem begünstigten Partner. Die Dreieckskooperation bildet dabei eine Brücke zwischen der Süd-Süd- und der Nord-Süd-Zusammenarbeit. So kombinieren deutsche Entwicklungszusammenarbeit und asiatische Geber ihre Stärken und erzielen etwa in der Armutsbekämpfung oder in der Abmilderung des Klimawandels bessere Entwicklungswirkungen. Ziel: Dreieckskooperation mit neuen Geberländern Asiens trägt zu nachhaltiger Entwicklung bei. Vorgehensweise: Das Vorhaben pilotiert Dreieckskooperation mit asiatischen Gebern und will diese Form der Zusammenarbeit langfristig etablieren. Dafür arbeitet es in drei Handlungsfeldern: Es bereitet in einem transparenten und inklusiven Verfahren asiatisch-deutsche Dreieckskooperationen vor, um gemeinsam die globalen Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Es etabliert politische Austauschformate zur Dreieckskooperation. Dort können die Beteiligten sich praxisnah zu Lernerfahrungen austauschen. Es unterstützt Durchführungsorganisationen und entwicklungspolitische Institutionen in den beteiligten Ländern, komplexe Vorhaben zu planen und umzusetzen. Indem Deutschland die Wirksamkeit der eigenen Ansätze praxisnah unter Beweis stellt, werden „globale Partner zugleich an Standards guten Geberverhaltens herangeführt und Strukturen der Entwicklungszusammenarbeit gestärkt.