Dekarbonisierung der städtischen Mobilität in Kolumbien
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202022325
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Kolumbien
- Finanzierungsvolumen
- € 4.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 3.990.730,46
- Noch verfügbar
- € 9.269,54
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.05.2022 - 31.10.2025
- Startdatum
- 01.05.2022
- Geplantes Enddatum
- 31.10.2025
- Tatsächliches Enddatum
- 31.10.2025
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Agencia Presidencial de Cooperación
- Sektoren übergeordnet
- Transport und Lagerhaltung
- Sektoren untergeordnet
- Verkehrspolitik und -verwaltung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Decarbonisation of the mobility in cities in Colombia (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202022325; Dekarbonisierung der städtischen Mobilität in Kolumbien (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202022325
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: Bis 2030 möchte Kolumbien 51 Prozent seiner Treibhausgasemissionen reduzieren. Es gehört zu den Ländern mit den höchsten Ausstößen in Lateinamerika. Dabei trägt der Verkehr zu 36 Prozent der nationalen energiebezogenen Treibhausgasemissionen bei. Da der Großteil der Menschen in Städten lebt, ist die Mobilität dort entscheidend, um Kohlenstoffausstöße zu senken sowie die Wettbewerbsfähigkeit der Städte und das Leben der Menschen zu verbessern. Trotz moderner Schnellbussysteme verliert der öffentliche Verkehr in größeren Städten jedes Jahr Fahrgäste. Dieser Trend hat sich durch die COVID-19-Pandemie, als die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel eingeschränkt war, und die steigende Anzahl an Kraftfahrzeugen verstärkt. Auch wenn das Pendeln mit dem Fahrrad in den letzten Jahren durch mehrere nationale und lokale Maßnahmen zugenommen hat, bleibt der Anteil aller städtischen Fahrten weit hinter dem Potenzial zurück. Ziel: Die kolumbianischen Städte setzen Lösungen um, die Kohlenstoff reduzieren sowie den Zugang, den Umfang und die Qualität der städtischen Verkehrssysteme verbessern. Damit entwickeln sich die Städte klimafreundlich und inklusiv unter den Herausforderungen des Klimawandels. Vorgehensweise: Das Projekt arbeitet mit der kolumbianischen Regierung und den Städten daran, Richtlinien, Strategien, Kompetenzen und innovative Pilotprojekte für kohlenstoffarmen Stadtverkehr umzusetzen: - Es verbessert mit der nationalen Regierung den technischen und regulatorischen Rahmen sowie die Finanzierung für klimafreundliche städtische Mobilität. - Es fördert zudem die institutionellen Fähigkeiten mittelgroßer Städte, um Pilotprojekte zu realisieren. Diese sollen den öffentlichen Verkehr verbessern, nichtmotorisierten Verkehr ausbauen, den Verkehr organisieren sowie die Digitalisierung und neue Mobilitätslösungen nutzen. - Darüber hinaus schafft das Projekt Kompetenzen in den öffentlichen Verwaltungen und bei Unternehmen, um klimafreundliche städtische Mobilität umzusetzen, die Koordinierung auszubauen und Kommunikationsstrategien zu entwickeln.