Erneuerbare Energieversorgung im ländlichen Raum
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202022432
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Sudan
- Finanzierungsvolumen
- € 11.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 1.594.680,24
- Noch verfügbar
- € 9.405.319,76
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 16.07.2024 - 30.04.2028 (geplant)
- Startdatum
- 16.07.2024
- Geplantes Enddatum
- 30.04.2028
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Ministry of Finance and Economic Planning
- Sektoren übergeordnet
- Industrie; Energieerzeugung, erneuerbare Quellen; Krisenprävention und Konfliktlösung, Frieden und Sicherheit; Andere multisektorale Maßnahmen
- Sektoren untergeordnet
- Zivile Friedensentwicklung, Krisenprävention und Konfliktlösung; Ländliche Entwicklung; Energieerzeugung, erneuerbare Quellen - verschiedene Technologien; Herstellung, Marktentwicklung und Verteilung sauberer Kochherde
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Renewable Energy Supply in Rural Areas in Sudan (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202022432; Erneuerbare Energieversorgung im ländlichen Raum (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202022432
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: Der Sudan befindet sich in einer politischen, wirtschaftlichen und humanitären Krise, die bewaffnete Konflikte seit 2023 weiter verschärfen. Der Zugang zu Elektrizität ist dadurch begrenzt. In ländlichen Regionen leben mehr als 70 Prozent der Bevölkerung ohne Strom. Frauen sind damit besonders belastet, da sie ineffizient und gesundheitsschädlich mit Feuerholz kochen müssen. Die Energiekrise betrifft auch die Landwirtschaft: Viele Betriebe sind damit auf teure Dieselgeneratoren angewiesen. Ziel: Der Zugang ausgewählter Bevölkerungsgruppen zu Energie ist in mindestens zwei Bundesstaaten verbessert. Vorgehensweise: Das Projekt macht klimafreundliche Energie für benachteiligte Bevölkerungsgruppen verfügbar und verbessert somit die Lebensbedingungen langfristig. Auf dem Land trägt es beispielsweise dazu bei, dass Haushalte auf energieeffiziente Kochsysteme umsteigen. Es unterstützt dafür, Kochöfen vor Ort herzustellen. Auch versorgt es soziale Einrichtungen wie Schulen, Krankenhäuser und Gemeindezentren mit erneuerbaren Energien. In der Landwirtschaft fördert das Projekt kleine Solaranlagen finanziell und berät dazu, um Ölpressen, Getreidemühlen oder Bewässerungssysteme zu betreiben. Darüber hinaus testet es mit kleinen Kooperativen, wie sie gemeinsam solarbetriebene Ölmühlen nutzen und Dienstleistungen wie das Mahlen entwickeln. Durch Schulungen und Unternehmenskurse unterstützt das Projekt dabei speziell Frauen. Um energieeffiziente Systeme wie mobile Solaranlagen lokal zu betreuen und zu warten, arbeitet das Projekt mit lokalen Unternehmen. Diese sollen die Dienstleistungen übernehmen und einen Vertrieb mit Ansprechpartner*innen anbieten. Das Projekt fördert besonders Frauen in technischen und unternehmerischen Tätigkeiten, da sie dort stark unterrepräsentiert sind. Ausbildung und Beratung sollen ihnen helfen, sich an landwirtschaftlichen Lieferketten zu beteiligen und beispielsweise Solarpumpen zu nutzen.