Unterstützung der internationalen Allianz zur Reduzierung von Gesundheitsrisiken im Wildtierhandel

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202022564
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Keiner Förderregion zugeordnet
Finanzierungsvolumen
€ 11.715.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 10.646.044,14
Noch verfügbar
€ 1.068.955,86
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.01.2021 - 31.08.2025
Startdatum
01.01.2021
Geplantes Enddatum
31.08.2025
Tatsächliches Enddatum
31.08.2025
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
Sektoren übergeordnet
Umweltschutz allgemein
Sektoren untergeordnet
Biodiversität
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Unterstützung der internationalen Allianz zur Reduzierung von Gesundheitsrisiken im Wildtierhandel (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202022564; Support to the International Alliance against Health Risks in Wildlife Trade (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202022564
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation Wildtiere sind ein bedeutender Teil der biologischen Vielfalt. Sie sind aber auch eine Quelle bekannter und unbekannter Krankheitserreger, von denen einige das Potenzial haben, auf den Menschen überzugehen. Das Gesundheitsrisiko für den Menschen entsteht dabei an der Schnittstelle zwischen Wildtier und Mensch entlang der gesamten Kontaktkette. Zur effektiven Pandemieprävention sollen durch effektive Maßnahmen die Gesundheitsrisiken reduziert werden. Ziel Das Risiko, dass Krankheitserreger von Wildtieren auf Menschen überspringen und damit zu einer Pandemie führen können, ist verringert. Das Bewusstsein und Wissen dazu ist bei relevanten Interessensvertreter*innen ausgebaut. Vorgehensweise Das Vorhaben bietet eine inklusive und offene Plattform, um Wissen auszutauschen und Bewusstsein im One Health-Kontext zu schaffen. Zudem bringt es verschiedene Disziplinen zusammen, damit sie ihre Erkenntnisse verbreiten sowie Innovationslösungen, Synergien und Zusammenarbeit entwickeln. Dazu werden unter anderem monatlich stattfindende Webinare, die Website als interaktiver Raum und mehrere Arbeitsgruppen genutzt. Handlungsträger*innen aus Bereichen wie Gesundheitswissenschaften, Biologie, Ökologie, Psychologie und Sozialwissenschaften können so zusammen in der Praxis gegen Gesundheitsrisiken im Wildtierhandel vorgehen. Dabei unterstützt das Vorhaben auch das Aufstellen praxisorientierter Handlungsempfehlungen für den Wildtierhandel und die Umsetzung von Pilotprojekten. Beispielsweise finanziert das Vorhaben ein Projekt in der Demokratischen Republik Kongo, bei dem die Risiken der Übertragung von Zoonosen im Buschfleischhandel entlang der Handelskette ? von der Quelle bis zu den Endmärkten ? ermittelt und kartiert werden. Ein weiteres Projekt in Indonesien entwickelt in einem interprofessionellen und fachübergreifenden Team Kinderbücher in fünf verschiedenen lokalen Sprachen, ausgerichtet nach den Werten und Bräuchen der jeweiligen ethnischen Gruppe, um das öffentliche Bewusstsein und Wissen bezüglich Natur- und Artenschutzes zu steigern.