SDG Initiative

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202022663
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Südafrika
Finanzierungsvolumen
€ 5.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 5.000.000,00
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.10.2021 - 30.10.2025
Startdatum
01.10.2021
Geplantes Enddatum
30.09.2025
Tatsächliches Enddatum
30.10.2025
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Präsidialamt
Sektoren übergeordnet
Staat und Zivilgesellschaft allgemein
Sektoren untergeordnet
Politik und Verwaltung in Bezug auf den öffentlichen Sektor
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
SDG Initiative (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202022663; SDG Initiative (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202022663
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: In Südafrika herrscht eine schwerwiegende politische, wirtschaftliche und soziale Krise, die durch die COVID-19-Pandemie verschärft wird. In dieser Situation koordiniert das südafrikanische Präsidialamt das Regierungshandeln – insbesondere um übergreifende Politikfelder aufeinander abzustimmen. Bisher passen Politikgestaltung und -umsetzung nicht gut zueinander, da die Ressorts nicht ausreichend zusammenarbeiten. Die Politik prüft nicht angemessen, wie wirksam und stimmig regulatorische Maßnahmen sind. Ansätze, die auf gesicherten wissenschaftlichen Kenntnissen basieren (evidenzbasiert), werden zwar punktuell in Ministerien und Regierungsstellen praktiziert. Jedoch sind diese Ansätze unzureichend verankert und systematisiert. Dies beeinträchtigt die wirksame Umsetzung notwendiger Reformanstrengungen des Präsidenten. Eine wiedereingerichtete Einheit im Präsidialamt, der politische Analyse- und Recherchedienst (Policy Analysis and Research Service, PRS), soll diese Situation verbessern. Ziel: Die südafrikanische Regierung nutzt verstärkt die evidenzbasierten Empfehlungen der PRS im Präsidialamt. Vorgehensweise: Das Vorhaben will die Fähigkeit der südafrikanischen Politik stärken, wissenschaftliche Ressourcen zu nutzen. Es zielt darauf ab, die Kooperation zwischen Politik und Wissenschaft zu systematisieren. So trägt es zu einer evidenzbasierten Umsetzung von aufeinander abgestimmten Maßnahmen bei. Dazu stimmt sich das Vorhaben eng mit der PRS und mit den 26 von der Universität Pretoria koordinierten Universitäten ab. Die PRS kann auf einen digitalen Wissensspeicher der Uni Pretoria zurückgreifen, der aus über 150.000 relevanten Einzelartikeln besteht. Mit der Universität Pretoria besteht zudem ein Finanzierungsvertrag, um Beratungsleistung wissenschaftlicher Fachleute zu spezifischen Themen zu organisieren, wenn diese von der Politik nachgefragt werden.