Sicherung der Ansprüche von Flüchtlingen und Binnenvertriebenen an Wohnraum, Land und Eigentum in Syrien II

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202022739
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Syrien, Arabische Republik
Finanzierungsvolumen
€ 17.445.836,48
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 15.801.674,07
Noch verfügbar
€ 1.644.162,41
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.08.2021 - 31.12.2025 (geplant)
Startdatum
01.08.2021
Geplantes Enddatum
31.12.2025
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ohne politischen Träger - Direkt mit Bevölkerung oder Nichtregierungsorganisationen
Sektoren übergeordnet
Krisenprävention und Konfliktlösung, Frieden und Sicherheit
Sektoren untergeordnet
Zivile Friedensentwicklung, Krisenprävention und Konfliktlösung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Sicherung der Ansprüche von Flüchtlingen und Binnenvertriebenen an Wohnraum, Land und Eigentum in Syrien II (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202022739; Safeguarding Housing, Land and Property rights of Syrian refugees and internally displaced persons in Syria II (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202022739
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Durch den Bürgerkrieg in Syrien sind fast die Hälfte der Bevölkerung binnenvertrieben oder auf der Flucht. Außerdem sind über 30 Prozent der Häuser im Land beschädigt oder zerstört. Die syrische Landverwaltung war bereits vor dem Konflikt komplex. Dies resultiert aus unklaren Gesetzen und informellen Vereinbarungen. Die über 80 zusätzlichen Gesetze zu Wohn-, Land- und Eigentumsrecht verkomplizieren dabei die Lage der Vertriebenen weiter. Die meisten von ihnen besitzen keine rechtlich angekannten Dokumente, wodurch ihre Rechte zu Wohnraum, Land und Eigentum schwer wiederhergestellt werden können. Ziel: Die Rechte von Vertriebenen sind gesichert und erleichtern den Zugang zu sicherem Wohnraum und Landbesitz. Vorgehensweise: Das Projekt arbeitet in vier Bereichen: 1. Mit der Internationalen Organisation für Migration (IOM), dem Programm der Vereinten Nationen für menschliche Siedlungen (UN-HABITAT) arbeitet das Projekt daran, Dokumente zu Wohn-, Land- und Eigentumsrechten zu sichern. Unterlagen sollen aufbewahrt werden, um Rechte wiederherzustellen sowie künftige Entschädigungen und Rückerstattungen zu erleichtern. 2. In Zusammenarbeit mit Nichtregierungsorganisationen und syrischen bürgerlichen Initiativen erhalten Flüchtlinge im Libanon, in Jordanien und im Irak Informationen, Beratung und Rechtsbeistand. Das hilft ihnen, Anforderungen zum Wohn-, Land- und Eigentumsrecht zu erfüllen und offizielle Dokumente für ihre Ansprüche zu beschaffen. 3. Das Projekt arbeitet mit syrischen bürgerlichen Initiativen und Rechtsexpert*innen, um die internationale Gemeinschaft zu sensibilisieren und syrische Vertriebene zu Rechten schulen. 4. Es entwickelt zudem eine Webplattform, um Daten, Forschungsergebnisse und Medien zu sichern. Diese dokumentieren zu wichtigen syrischen Städten, wie Rechte von Vertriebenen verletzt werden.