Grüne Transformation Georgien (ECO-Georgia)

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202022754
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Georgien
Finanzierungsvolumen
€ 52.650.801,00
Kofinanzierter Betrag
€ 42.650.801,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 5.585.268,89
Noch verfügbar
€ 47.065.532,11
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.04.2021 - 31.05.2030 (geplant)
Startdatum
01.04.2021
Geplantes Enddatum
31.05.2030
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministerium für Umweltschutz und Landwirtschaft Georgien
Sektoren übergeordnet
Forstwirtschaft; Energieerzeugung, -verteilung und -effizienz allgemein; Umweltschutz allgemein
Sektoren untergeordnet
Energieeinsparung und Effizienz (Nachfrageseite); Forstpolitik und -verwaltung; Brennholz/Holzkohle; Biodiversität
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Grüne Transformation Georgien (ECO-Georgia) (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202022754; Green Transformation Georgia (ECO.Georgia) (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202022754
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Georgien sieht sich mit einer anhaltenden Degradation seiner Wälder konfrontiert. Das bedeutet, dass ihre biologische Vielfalt abnimmt, wodurch sie immer weniger CO2 speichern können. Die Gründe dafür sind vor allem ein hoher Brennholzbedarf der ländlichen Bevölkerung, umweltschädliche Waldbewirtschaftung, illegale Holzentnahme sowie spürbare Auswirkungen des Klimawandels. Auf allen Ebenen mangelt es an Daten, Vorschriften, Praktiken und Kompetenzen für ein langfristiges und biodiversitätsfreundliches Management der Walder in Georgien. In 2013 initiierte die georgische Regierung daher eine umfassende Forstwirtschaft-Reform. Eine besondere Herausforderung ist es dabei, mögliche negative Nebenwirkungen für die ländliche Bevölkerung abzufedern. Ziel: Die georgische Regierung setzt die Reform der Forstwirtschaft um und verringert dadurch die Walddegradierung. Vorgehensweise: Das Vorhaben verbreitet ressourcenschonende Waldbewirtschaftungsmethoden und Energieeffizienzmaßnahmen. Zudem arbeitetet es darauf hin, die Lebensbedingungen ländlicher Haushalte zu verbessern. Dazu fordert es Kompetenzentwicklung und Kooperation in Staat, Wirtschaft und Bevölkerung. Mitarbeiter*innen der Partnerorganisationen erhalten Trainings zur Umsetzung der neuen Forstgesetzgebung. Zu den Partnern zahlen das Umweltministerium (Ministry of Environmental Protection and Agriculture) und seine nachgelagerten Behörden sowie die Fachbehörden der Regionen und Distrikte. Um die geplante Reform der Forstwirtschaft langfristig umsetzen zu können, unterstutzt das Vorhaben die Organisationen dabei, neue Strukturen für die umweltfreundliche Waldbewirtschaftung einzuführen. Das Vorhaben unterstutzt Produzenten effizienter Holzofen und alternativer Brennstoffe bei der Produktentwicklung. Außerdem berat es die ländliche Bevölkerung in drei Pilot-Regionen in Energiefragen. Zudem stärkt das Vorhaben die Kompetenzen von Haushalten und Kleinunternehmen für die Teilhabe an forstnahen Wertschöpfungsketten.