Solar Cold Chain for a Green Economy (SOCOOL)

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202022788
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Indonesien
Finanzierungsvolumen
€ 5.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 2.851.978,74
Noch verfügbar
€ 2.148.021,26
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.01.2023 - 31.12.2026 (geplant)
Startdatum
01.01.2023
Geplantes Enddatum
31.12.2026
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministerium für Energie und Bodenschätze (ESDM), Direktorat Erneu. Energien u. Energieeinsparung
Sektoren übergeordnet
Energieerzeugung, erneuerbare Quellen; Energieerzeugung, -verteilung und -effizienz allgemein
Sektoren untergeordnet
Solarenergie für Inselnetze und autarke Anlagen; Aus- und Fortbildung im Energiesektor; Energiepolitik und -verwaltung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Solar Cold Chain for a Green Economy (SOCOOL) (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202022788; Solar Cold Chain for a Green Economy (SOCOOL) (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202022788
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: In Indonesien wächst der Energiebedarf schnell. Doch erneuerbare Energien tragen weiterhin nur wenig zur Stromversorgung des Landes bei. Dadurch wirkt sich die Energiebereitstellung zunehmend auf die CO2-Emissionen des Landes aus: So werden energiebedingte Emissionen bereits 2024 voraussichtlich den größten Treibhausgasausstoß verursachen und bis 2030 bis zu 70 Prozent der Gesamtemissionen ausmachen. Kommerzielle und industrielle Kühlung haben dabei eine der am schnellsten steigenden Strombedarfe. Der Kältebereich bietet jedoch große Potenziale, die Energieeffizienz zu erhöhen, erneuerbare Energien durch Photovoltaikanlagen zu integrieren und damit klimaschädliche Emissionen langfristig zu verringern und zu vermeiden. Gleichzeitig entstehen durch den Einsatz dezentraler, erneuerbarer Energien Kostenvorteile durch vermiedene Transport- und Treibstoffkosten bei der Stromerzeugung. Ziel: Solarenergie ist in Kühlketten technisch und wirtschaftlich nutzbar. Sie trägt landesweit dazu bei, den klimafreundlichen Wandel in maßgeblichen Wirtschaftsbereichen voranzutreiben. Vorgehensweise: Das Vorhaben arbeitet eng mit dem Ministerium für Energie und Bodenschätze (Ministry of Energy and Mineral Resources, MEMR), dem Ministerium für Meeresangelegenheiten und Fischerei (Ministry of Marine and Fisheries, MMF) sowie dem Koordinationsministerium für maritime Angelegenheiten und Investition (Coordinating Ministry for Maritime and Investment Affairs, CMMAI) von Indonesien zusammen, um den Einsatz von Solartechnologien in Kühl- und Lieferketten zu standardisieren. Darüber hinaus fördert das Vorhaben, dass sich Technologiepartnerschaften zwischen angewandter Forschung und Industrie bilden. Diese entwickeln bedarfsgerechte, wirtschaftlich und technisch tragfähige Lösungen für solare Kühlketten. Diese Technologien, beispielsweise solare Kühlhäuser oder solare Eisproduktionsanlagen, sollen in wichtigen Wirtschaftsbereichen wie der Fischerei verbreitet werden und dazu beitragen, CO2-Emissionen in national und internationalen Lieferketten zu reduzieren.