Stärkung der regionalen Qualitätsinfrastruktur für ausgewählte Sektoren
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202022796
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Afrika
- Finanzierungsvolumen
- € 1.300.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 981.154,16
- Noch verfügbar
- € 318.845,84
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.12.2023 - 30.11.2026 (geplant)
- Startdatum
- 01.12.2023
- Geplantes Enddatum
- 30.11.2026
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) (XM-DAC-5-PTB)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- EAC-Sekretariat
- Sektoren übergeordnet
- Industrie; Handelspolitik und -regeln/handelsbezogene Anpassungsmaßnahmen
- Sektoren untergeordnet
- Regionale Handelsabkommen; Technologieforschung und -entwicklung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- -
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ein wichtiges Ziel der ostafrikanischen Gemeinschaft (EAC) ist die Stärkung der wirtschaftlichen Integration ihrer Mitgliedsstaaten. Verschiedene Sektoren wurden vom EAC-Sekretariat als prioritär für die Wirtschaftsentwicklung identifiziert. Dazu zählen u.a. die Sektoren Obst und Gemüse sowie Leder. Um in diesen Bereichen Wertschöpfungsketten zu fördern, unterstützt das Vorhaben die Stärkung der regionalen Qualitätsinfrastruktur, die oft nur unzureichend ausgebaut ist. So fehlt es beispielsweise an verlässlichen Laboranalysen, an harmonisierten Standards und an weitverbreitetem Wissen zur Bedeutung von Qualitätsmanagement. Durch verbesserte Möglichkeiten, die Qualität von Produkten sicherzustellen, zu kontrollieren und zu zertifizieren, ergeben sich positive Effekte für den (regionalen) Handel und für den Verbraucherschutz. Deshalb stärkt das Vorhaben Kompetenzen und Kapazitäten für die Bereitstellung und Nutzung von Dienstleistungen der Qualitätsinfrastruktur. Ein besonderer Fokus liegt auf dem regionalen Wissenstransfer zwischen den nationalen QI-Institutionen. Außerdem trägt das Vorhaben zur Verbesserung der Konformitätsbewertung im Leder- sowie Obst- und Gemüsesektor bei. Um die Nutzung der angebotenen QI-Dienstleistungen zu stärken, werden neben staatlichen Organisationen auch Vertreter der Privatwirtschaft und ihrer Verbände über Nutzen und Anwendung qualitätsfördernder Maßnahmen informiert. Wesentliche Maßnahmen sind die Organisation regionaler Austauschformate zwischen den nationalen QI-Institutionen, die Durchführung von Fachtrainings für Prüflabore (einschließlich Beschaffung von Laborgeräten), Unterstützung bei der Durchführung von Vergleichsmessungen und die Verbesserung der Informationsangebote für den Privatsektor zu Qualitätsthemen. Umsetzungspartner des Projekts ist das EAC-Sekretariat. Die Maßnahmen werden unter Beteiligung aller acht EAC Partnerländer (Burundi, Kenia, Ruanda, Süd-Sudan, Tansania, Uganda, Demokratische Republik Kongo, Somalia) an unterschiedlichen Orten in der EAC durchgeführt.