Partnerschaft für nachhaltige Transformation, Energie und Umweltschutz

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202022861
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Libyen
Finanzierungsvolumen
€ 14.300.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 9.000.000,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 3.925.639,36
Noch verfügbar
€ 10.374.360,64
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.11.2021 - 28.02.2027 (geplant)
Startdatum
01.11.2021
Geplantes Enddatum
28.02.2027
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministry of Local Government
Sektoren übergeordnet
Energieerzeugung, erneuerbare Quellen; Energieerzeugung, -verteilung und -effizienz allgemein; Krisenprävention und Konfliktlösung, Frieden und Sicherheit
Sektoren untergeordnet
Energieeinsparung und Effizienz (Nachfrageseite); Zivile Friedensentwicklung, Krisenprävention und Konfliktlösung; Energieerzeugung, erneuerbare Quellen - verschiedene Technologien; Energiepolitik und -verwaltung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Partnerschaft für nachhaltige Transformation, Energie und Umweltschutz (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202022861; Sustainable Transition, Energy and Environmental Partnership (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202022861
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Libyen hat reiche Erdöl- und Erdgasvorkommen, die für die Stromproduktion genutzt werden. Erneuerbare Energien spielen in dem Land bislang kaum eine Rolle. Gewaltsame Konflikte bedrohen jedoch die Stromversorgung der Bevölkerung: Das vorhandene Netz ist durch mangelnde Wartung und Sabotageakte beschädigt. Die geringe Anzahl an Kraftwerken macht die zentrale Stromversorgung zudem anfällig für Störungen und größere Ausfälle. Hinzu kommen Versorgungsengpässe mit Energieträgern, was besonders in den Sommermonaten zu Stromausfällen führt. Der Ausbau von erneuerbaren Energien zu einer dezentraleren Stromversorgung kann diese Situation verbessern. Hierzu fehlen jedoch noch die rechtlichen und regulatorischen Grundlagen sowie Kenntnisse bei den Mitarbeitenden von Institutionen und Firmen der Energiebranche. Zentrale Fragen sind der Anschluss unabhängiger Stromproduzenten oder die Berechnung von Vergütungen des dezentral eingespeisten Stroms. Ziel: Die regulatorischen, institutionellen und technologischen Voraussetzungen für den Ausbau erneuerbarer Energien haben sich verbessert. Vorgehensweise: Beratung und Trainings verbessern die Kenntnisse und Fähigkeiten der Mitarbeitenden von nationalen und kommunalen Einrichtungen und Behörden. Die Beteiligten lernen, wie sie rechtliche und regulatorische Voraussetzungen schaffen und durchsetzen können, um erneuerbare Energien zu fördern. Das Vorhaben schult die Mitarbeitenden der Behörde für Erneuerbare Energien (Renewable Energy Authority of Libya, REAOL). Zudem bezieht es die Kommunen ein, damit sie von dieser Entwicklung profitieren. Die kommunale Stromversorgung wird durch Nutzung aller technischen Möglichkeiten und deren Einbettung in umfassende Konzepte widerstandsfähiger. In technischen Trainings lernen zentrale Akteur*innen, den komplexen Anschluss zahlreicher dezentraler Versorger an das Stromnetz besser zu planen, zu managen und den Ausbau des Stromnetzes bedarfsgerecht voranzutreiben.