Libanon und Jordanien - Basisdienstleistungen im Kontext der Syrienkrise Libanon und Jordanien
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202040475
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Naher und Mittlerer Osten
- Finanzierungsvolumen
- € 28.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 28.000.000,00
- Noch verfügbar
- -
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 30.06.2020 - 31.12.2020
- Startdatum
- 30.06.2020
- Geplantes Enddatum
- 31.12.2020
- Tatsächliches Enddatum
- 31.12.2020
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- UNITED NATIONS RELIEF + WORKS AGENCY FOR PALESTINE REFUGEES
- Sektoren übergeordnet
- Krisenprävention und Konfliktlösung, Frieden und Sicherheit
- Sektoren untergeordnet
- Zivile Friedensentwicklung, Krisenprävention und Konfliktlösung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Libanon-Und-Jordanien---Basisdienstleistungen-Im-Kontext-Der-Syrienkrise-Libanon-Und-Jordanien-43203.htm
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Der seit 2011 andauernde Bürgerkrieg in Syrien hat massive Fluchtbewegungen in die Nachbarländer verursacht. Die hohe Anzahl an Flüchtlingen verstärkt dort den bereits hohen Druck auf die Ressourcen und erschwert den Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen insbesondere für die arme Bevölkerung. Auch die bereits zuvor stark überlasteten palästinensischen Flüchtlingscamps im Libanon und Jordanien sind davon betroffen. Das Ziel der FZ-Maßnahme ist es, die Resilienz der palästinensischen Flüchtlinge zu stärken und ihren Zugang zu Basisdienstleistungen (Bildung und Gesundheit) aufrecht zu erhalten. Dadurch wird ein Beitrag zur Stabilisierung der Nachbarländer der Syrienkrise geleistet und die Auswirkungen auf die Flüchtlinge verringert. Durch die Ausbreitung des Coronavirus, gepaart mit der ausgewachsenen Wirtschaftskrise im Libanon und der akuten Finanzknappheit des UN-Hilfswerks UNRWA ist die Versorgung der palästinensischen Flüchtlingsbevölkerung mit grundlegenden Dienstleistungen derzeit insbesondere im Libanon akut gefährdet. Im Rahmen der Aufstockung des Vorhabens soll daher außerdem der Fokus auf die Sicherstellung der Basisversorgung, während der anhaltenden COVID-19 Pandemie im Libanon und Jordanien gelegt werden. Es sollen sowohl Lehr- und Gesundheitspersonal von UNRWA im Libanon, als auch Lehrpersonal von UNRWA in Jordanien finanziert werden. Damit erhalten palästinensische Flüchtlinge aus Syrien und palästinensische Flüchtlinge in den Aufnahmeländern Zugang zu Schulbildung in UNRWA-betriebenen Schulen und Zugang zu medizinischer Grundversorgung in UNRWA-Gesundheitszentren. Damit trägt die Maßnahme auch zu Stabilität in den Flüchtlingslagern bei, indem sie UNRWA bei der Deckung ihres Finanzierungsbedarfes für den Bereich Gesundheit und Bildung unterstützt.