CMR - Unterstützung von weiblichen Flüchtlingen und mangelernährten Kindern aus der CAF, NGA und CMR
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202040491
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Kamerun
- Finanzierungsvolumen
- € 12.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 12.000.000,00
- Noch verfügbar
- -
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 21.12.2020 - 31.12.2024
- Startdatum
- 21.12.2020
- Geplantes Enddatum
- 31.12.2028
- Tatsächliches Enddatum
- 31.12.2024
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- UNITED NATIONS CHILDREN'S FUND
- Sektoren übergeordnet
- Basisgesundheitswesen; Bevölkerungspolitik/-programme und reproduktive Gesundheit
- Sektoren untergeordnet
- Grundlegende Ernährung; Familienplanung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Cmr---Unterstuetzung-Von-Weiblichen-Fluechtlingen-Und-Mangelernaehrten-Kindern-Aus-Der-Caf-Nga-Und-Cmr-44645.htm
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Laut UNHCR hatte Kamerun bis September 2020 rd. 306.000 Flüchtlinge aus der Zentralafrikanischen Republik (ZAR) und rd. 116.000 Flüchtlinge aus Nigeria aufgenommen. Die Situation in Kamerun wird auch durch die steigende Zahl von Binnenflüchtlingen verschärft, die ebenso wie die Geflüchteten aus der ZAR und Nigeria vornehmlich in die vier Regionen Extremer Norden, Norden, Adamaoua und Osten gezogen sind. In diesen Regionen beträgt der Flüchtlinge an der Gesamtbevölkerung zwischen 20 % und 30 %. Die Gemeinden sind kaum in der Lage, auf die erhöhten Bedürfnisse der vorwiegend armen Bevölkerung zu reagieren. Es mangelt insbesondere an Nahrungsmitteln, Zugang zu sauberem Trinkwasser und einer grundlegenden Gesundheitsversorgung, insbesondere für junge Frauen, Schwangere, Mütter und ihre Kleinkinder. Die anhaltende Mangelernährung vieler Mütter kann zu physischen und kognitiven Fehlbildungen bei Neugeborenen führen. Die Gründe der Mangelernährung vieler Mütter liegen oft in den sehr kurzen Abständen zwischen den Geburten, dem sehr jungen Alter und den häufigen ungewollten Schwangerschaften. Diese Gründe verstärken sich in Fluchtsituationen, in denen Frauen auch im Zusammenhang mit sexualisierter Gewalt besonders vulnerabel sind.Übergeordnetes Ziel der aus der Sonderinitiative Fluchtursachen bekämpfen - Flüchtlinge reintegrieren (SI Flucht) finanzierten Maßnahme ist es daher, die Gesundheits- und Ernährungssituation von Geflüchteten und der aufnehmenden Bevölkerung, insbesondere von mangelernährten Frauen und Kindern unter 5 Jahren, in den genannten Regionen zu verbessern. Dies soll zum einen durch eine Verbesserung der Ernährungssituation erfolgen und zum anderen, indem die Rolle der Frauen durch verbesserte Möglichkeiten zu einer selbstbestimmten Familienplanung gestärkt wird.