Förderung von Flüchtlingen und aufnehmenden Gemeinden unter Einbeziehung des Privatsektors in Kenia (VPT 1)
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202040509
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Kenia
- Finanzierungsvolumen
- € 3.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 3.000.000,00
- Noch verfügbar
- -
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 08.12.2020 - 31.12.2024
- Startdatum
- 08.12.2020
- Geplantes Enddatum
- 31.12.2026
- Tatsächliches Enddatum
- 31.12.2024
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- INTERNATIONAL FINANCE CORPORATION
- Sektoren übergeordnet
- Industrie; Andere multisektorale Maßnahmen
- Sektoren untergeordnet
- Ländliche Entwicklung; Entwicklung von Kleinen und Mittleren Unternehmen (KMU)
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Foerderung-Von-Fluechtlin?Gen-Und-Aufnehmenden-Gemeinden-Unter-Einbe?Ziehung-Des-Privatsektors-In-Kenia-Vpt-1-43231.htm
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ziel des Vorhabens ist es, einen Beitrag zur wirtschaftlichen Integration und Selbständigkeit von Flüchtlingen und aufnehmenden Gemeinden in Kakuma und Kalobeyei in Kenia zu leisten. Konkret sollen marktorientierte Lösungen zur Stärkung lokaler Märkte und zur Bewältigung zentraler Entwicklungshemmnisse verbessert werden. Zu diesem Zweck wird der Kakuma Kalobeyei Challenge Fund (KKCF) errichtet. Der KKCF unterstützt Maßnahmen in drei verschiedene Komponenten. In der ersten Komponente werden durch die Bereitstellung von Investitionszuschüssen privatwirtschaftliche und Sozialunternehmen beim Eintritt in den Zielmarkt in Kakuma Kalobeyei sowie bei der Erweiterung der laufenden Geschäftstätigkeit unterstützt. Durch die Policy- und Öffentlichkeitsarbeit der zweiten Komponente wird ein verbessertes Wirtschaftsumfeld geschaffen, das für privatwirtschaftliche Unternehmen attraktiv ist und lokalen Entrepreneuren die Aufnahme einer Geschäftstätigkeit erlaubt. Mit der dritten Komponente werde größere Unternehmen (sog. Corporates), die keinen Zuschuss für Investitionen in Kakuma Kalobeyei benötigen, beim Markteintritt unterstützt (insbes. durch Fi-nanzierung von Studien, Scoping Missionen, Bereitstellung technischer Unterstützung, Trainings, Lobbyarbeit). Empfänger und Projektträger der Maßnahme ist die International Finance Corporation (IFC) der Weltbank. Die Maßnahmen unter der ersten Komponente werde durch den African Enterprise Challenge Fund (AECF) umgesetzt. Die Gesamtkosten des Vorhabens belaufen sich auf rund 26,83 Mio. USD. Der Finanzierungsbeitrag der BMZ-Sonderinitiative Flucht beträgt 5,24 Mio. EUR (Tranche 1) und weitere 3,00 Mio. EUR (Tranche2). Weitere Geber sind nach derzeitigem Stand Schweiz, Niederlande, EU und DFID. Das Vorhaben läuft von Anfang 2020 bis Ende 2024.