Beschäftigungsintensive Wartung und Instandhaltung im öffentlichen Raum (Phase II: Öffentliche Schulen, in Jordanien)
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202040574
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Jordanien
- Finanzierungsvolumen
- € 40.500.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 40.500.000,00
- Noch verfügbar
- -
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 29.07.2020 - 30.06.2025
- Startdatum
- 29.07.2020
- Geplantes Enddatum
- 31.10.2026
- Tatsächliches Enddatum
- 30.06.2025
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- UNITED NATIONS FOR PROJECT SERVICES (UNOPS)
- Sektoren übergeordnet
- Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste
- Sektoren untergeordnet
- Soziale Sicherung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Beschaeftigungsintensive-Wartung-Und-Instandhaltung-Im-Oeffentlichen-Raum-Phase-Ii-Oeffentliche-Schulen-In-Jordanien-42337.htm
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Die jordanische Regierung schätzt, dass sich rund 1,3 Millionen der 6,7 Millionen syrischen Flüchtlinge in Jordanien aufhalten. Im September 2023 waren rd. 650.000 (rd. 50% Kinder) beim UNHCR registriert. Hinzu kommen Palästina-Flüchtlinge und Geflüchtete aus anderen Ländern, wie dem Irak, Jemen, Sudan oder Somalia. Die Mehrheit der Flüchtlinge in Jordanien wohnt nicht in Lagern, sondern in aufnehmenden Gemeinden, wobei die größte Anzahl syrischer Flüchtlinge in den nördlichen Gouvernements leben. Der jordanische Arbeitsmarkt war bereits vor dem Ausbruch des Syrienkrieges von strukturellen Problemen gekennzeichnet. So bleibt die Arbeitslosigkeit auf einem hohen Niveau, auch wenn sich die Wirtschaft 2021 von der Covid-19 Krise erholen konnte. Es fehlt an Einkommensmög-lichkeiten sowohl für vulnerable Jordanier/-innen als auch für Flüchtlinge. Diese Entwicklungen führen zu zunehmenden Spannungen zwischen und innerhalb von Bevölkerungsgruppen. Im Hinblick auf den Bildungssektor gilt, dass bereits vor der Syrienkrise rd. 400 Schulen im Dop-pelschichtbetrieb betrieben wurden. Das hohe Flüchtlingsaufkommen als Folge der Syrienkrise hat diese Situation verschärft. Laut UNHCR sind 50 % der Flüchtlinge unter 17 Jahre alt. Die Le-bensdauer der Schulen verkürzt sich durch die Übernutzung erheblich. Dieser Effekt wird dadurch verschärft, dass Jordanien nicht über ein funktionierendes Reinigungs-, Wartungs- und Instand-haltungssystem für öffentliche Schulen verfügt. Die Folge ist, dass sich die Schulen bereits weni-ge Jahre (manchmal Monate) nach Inbetriebnahme in einem schlechten Zustand befinden. Durch die Schaffung von kurzfristigen Beschäftigungsmöglichkeiten für bis zu 12.000 Begünstigte soll das Vorhaben dazu beitragen, die Lebensbedingungen bedürftiger syrischer Flüchtlinge und Jordanier/-innen sowie das Lernumfeld an bis zu 390 öffentlichen Schulen in Jordanien kurzfristig zu verbessern. Das Projekt hat eine Laufzeit von 60 Monaten.