ILO Libanon: Beschäftigungsförderung durch arbeitsintensive Infrastrukturmaßnahmen (EIIP) (Phase IV)
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202040582
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Libanon
- Finanzierungsvolumen
- € 17.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 17.000.000,00
- Noch verfügbar
- -
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 08.12.2020 - 31.07.2024
- Startdatum
- 08.12.2020
- Geplantes Enddatum
- 31.07.2024
- Tatsächliches Enddatum
- 31.07.2024
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- INT. LABOUR ORGANIZATION REGIONAL OFFICE FOR THE ARAB S
- Sektoren übergeordnet
- Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste
- Sektoren untergeordnet
- Soziale Sicherung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Ilo-Libanon-Beschaeftigungsfoerderung-Durch-Arbeitsintensive-Infrastrukturmassnahmen-Eiip-Phase-Iv-39372.htm
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Im Employment Intensive Infrastructure Programme (EIIP) wird primär kommunale Infrastruktur rehabilitiert oder gebaut. Dabei konzentriert sich das Projekt auf Gemeinden, die ökonomisch besonders vulnerabel sind und gleichzeitig eine hohe Zahl syrischer Flüchtlinge aufgenommen haben. Gerade hier sind die Gemeinden durch die zusätzlichen Anforderungen an die Basisinfrastruktur stark belastet. Die Infrastrukturmaßnahmen werden auf arbeitsintensive Art und Weise gebaut/ rehabilitiert, um so möglichst viele Arbeitsplätze für Cash-for-Work Arbeiter (syrische Flüchtlinge sowie vulnerable Libanesen) aus der Region zu schaffen.Diese klassischen Maßnahmen des EIIP in Höhe von 15 Mio. EUR sollen nun einmalig um Wiederaufbaumaßnahmen nach der Explosion in Beirut in Höhe von 2 Mio. EUR ergänzt werden. Auch bei deren Umsetzung sollen die Grundsätze der Beschäftigungsoffensive Nahost (arbeitsintensive Maßnahmen, Zugang für Libanesen und Syrer) eingehalten werden. Die entsprechenden Maßnahmen umfassen die Rehabilitierung von öffentlicher Infrastruktur in Beirut (Gebäude, Straßen, Verkehrsinfrastruktur).Wie in Phase I bis III soll die Zielgruppe des Vorhabens zu gleichen Teilen aus syrischen Flüchtlingen sowie vulnerablen Libanesen bestehen. Anders als in den vorhergehenden Phasen, soll die vierte Phase des EIIP alleinig von ILO umgesetzt werden (zuvor fand die Umsetzung gemeinsam durch UNDP und ILO statt). Dies entspricht auch einer Empfehlung der zu Beginn des Jahres durchgeführten Evaluierung des EIIP in Jordanien und im Libanon, die auf die hohen operativen Kosten bei der Umsetzung mit zwei UN Organisationen verwies. Die Gesamtkosten betragen 17 Mio. EUR. Phase IV wird voraussichtlich bis Juni 2024 umgesetzt.