UNDP Libanon-Beschäftigung im ländlichen Raum
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202040608
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Libanon
- Finanzierungsvolumen
- € 11.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 11.000.000,00
- Noch verfügbar
- -
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 30.09.2020 - 29.09.2024
- Startdatum
- 30.09.2020
- Geplantes Enddatum
- 29.09.2024
- Tatsächliches Enddatum
- 29.09.2024
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- UNITED NATIONS DEVELOPMENT PROGRAMME (UNDP)
- Sektoren übergeordnet
- Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung
- Sektoren untergeordnet
- Grundlegende Versorgung im Bereich Trinkwasser
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Undp-Libanon-Beschaeftigung-Im-Laendlichen-Raum-47010.htm
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Der Bürgerkrieg in Syrien hat massive Fluchtbewegungen in den Libanon verursacht. Der hohe Zustrom an Flüchtlingen stellt eine zusätzliche Belastung für die wirtschaftliche und sozioökomische Situation des Landes dar. Die Spannungen zwischen den Geflüchteten und der lokalen Bevölkerung sind dementsprechend hoch, wobei die Konkurrenz um Beschäftigung und Verdienstmöglichkeiten in den Aufnahmegemeinden eine herausgehobene Rolle spielt. Durch die anhaltende Krise besteht hoher Investitionsbedarf. Viele Flüchtlinge aus Syrien sowie die aufnehmenden Gemeinden sind auf nicht absehbare Zeit auf Unterstützung angewiesen. Ziel der FZ-Maßnahme ist es daher, kurz- und mittelfristige Einkommensmöglichkeiten für Flüchtlinge aus Syrien und bedürftige Libanesen zu schaffen. Im Mittelpunkt des Vorhabens stehen analog zu den Vorphasen Maßnahmen zur Rehabilitierung bzw. zum Bau von Bewässerungsinfrastruktur (Bewässerungskanäle und Rückhaltebecken). Neben den kurzfristigen Beschäftigungsmöglichkeiten, die bei der Umsetzung dieser Maßnahmen entstehen, soll die Effizienz und Rentabilität der landwirtschaftlichen Produktion in den Projektregionen gesteigert werden, was weitere Beschäftigungseffekte nach sich ziehen wird. Darüber hinaus werden erstmals unter dieser Phase Maßnahmen der Regenwassernutzung und Wassereffizienz eingeführt. Dadurch sollen in Reaktion auf die Covid-19 Pandemie die Ernährungssicherheit und die Wasserverfügbarkeit weiter erhöht und eine gründliche Hygiene zur Vorsorge gegen den SARSCoV-2 Virus und weitere Erreger erleichtert werden. Das Projektbudget enthält eine Million EUR, die im Nachgang zur Explosion am Hafen von Beirut im Sommer 2020 zusätzlich bereitgestellt wurden. Das Vorhaben wird durch die United Nations Development Programme (UNDP) umgesetzt. Die Kosten dieser Phase belaufen sich insgesamt auf 11 Mio. EUR. Die FZ-Mittel werden als Zuschuss bereitgestellt.