Finanzielle Inklusion für wirtschaftlichen Neubeginn und Integration
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202040665
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Irak
- Finanzierungsvolumen
- € 19.900.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 11.000.000,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 7.428.425,87
- Noch verfügbar
- € 12.471.574,13
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 10.11.2020 - 28.02.2025
- Startdatum
- 10.11.2020
- Geplantes Enddatum
- 30.04.2026
- Tatsächliches Enddatum
- 28.02.2025
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Ministry of Planning
- Sektoren übergeordnet
- Finanzwesen; Krisenprävention und Konfliktlösung, Frieden und Sicherheit
- Sektoren untergeordnet
- Zivile Friedensentwicklung, Krisenprävention und Konfliktlösung; Finanzsektorpolitik und -verwaltung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Finanzielle Inklusion für wirtschaftlichen Neubeginn und Integration (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202040665; Financial Inclusion for economic prospects and integration (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202040665
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: Das irakische Bankwesen ist in hohem Maß durch Marktkonzentration geprägt. Bestimmt wird es durch acht Banken, die sich im Besitz der Regierung befinden und auf die rund 80 Prozent der Vermögenswerte entfallen. Trotzdem haben nur 23 Prozent der erwachsenen Bevölkerung ein Konto bei einem offiziellen Finanzinstitut. Hinzukommt, dass kleinst-, kleine und mittlere Unternehmen (KKMU) nicht in ausreichender Weise Zugang zu Finanzdienstleistungen wie Bankkrediten haben (weniger als fünf Prozent). Aus diesem Grund liegt in der Förderung von finanzieller Inklusion im Irak eine große Möglichkeit zur Unterstützung von Wirtschaftswachstum und sozialer Entwicklung. Privatpersonen und Firmen könnten dadurch in die Lage versetzt werden, hilfreiche und bezahlbare Finanzprodukte und -dienstleistungen in Anspruch zu nehmen, die ihren Bedarfen gerecht werden (Überweisungen, Bezahl- und Sparangebote, Kredite und Versicherungen) und die gleichzeitig in verantwortungsbewusster und nachhaltiger Weise erbracht werden. Ziel: Das Projekt verbessert den Zugang zu inklusiven Finanzdienstleistungen für besonders schutzbedürftige Zielgruppen. Vorgehensweise: Das Projekt erreicht seine Ziele, durch eine umfassende Herangehensweise. Die Schwerpunkte: Inklusive finanzielle Dienstleistungen schaffen, indem die entsprechende Entwicklung oder Anpassung gefördert wird. Zusätzlich steht für die Anbieter von Finanz- oder Zahlungsdienstleistungen ein Beratungs- und Aus- und Weiterbildungsangebot zur Entwicklung und Vermarktung inklusiver Produkte, die auch die Interessen wirtschaftlich schwacher Bevölkerungsgruppen miteinbeziehen, zur Verfügung. Hierdurch werden neue Finanzdienstleistungen entwickelt oder bereits bestehende weiterentwickelt. Die Umsetzung von Aus- und Weiterbildungsprogrammen, die das Verständnis bestimmter Zielgruppen von Finanzprodukten, inklusiven Finanzdienstleistungen und der Finanzierung von Energie aus erneuerbaren Quellen fördern. Die Rahmenbedingungen verbessern, indem die Fähigkeit der irakischen Zentralbank, inklusive Finanzdienstleistungen zu fördern und zu regulieren, gefestigt wird. Die institutionellen Bedingungen für den Zugang zu Finanzdienstleistungen für von Frauen geführte Firmen verbessern, indem die irakische Zentralbank zu Änderungen in den Vorschriften und bei der Entwicklung gemeinsamer Initiativen beraten wird.