Libyen: Perspektiven für Binnenflüchtlinge und Migranten (Phase V)
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202040822
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Libyen
- Finanzierungsvolumen
- € 4.982.401,07
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 4.982.401,07
- Noch verfügbar
- -
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 16.12.2020 - 31.12.2022
- Startdatum
- 16.12.2020
- Geplantes Enddatum
- 31.12.2022
- Tatsächliches Enddatum
- 31.12.2022
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- UNITED NATIONS CHILDREN'S FUND
- Sektoren übergeordnet
- Basisgesundheitswesen
- Sektoren untergeordnet
- Aufklärung und Bildung in Gesundheitsfragen; Bekämpfung von Infektionskrankheiten
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Libyen-Perspektiven-Fuer-Binnenfluechtlinge-Und-Migranten-Phase-V-48838.htm
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Aufgrund des anhaltenden Bürgerkriegs war Libyen bereits vor der COVID-19-Pandemie mit erheblichen humanitären Herausforderungen bei der Grundversorgung (Gesundheit, Bildung, WASH) und dem Kinderschutz konfrontiert. Der bewaffnete Konflikt ging und geht einher mit einer massiven Binnenvertreibung, flankiert von erheblichen Menschenrechtsverletzungen wie sexueller Gewalt und Zwangsrekrutierung durch bewaffnete Gruppen. Die COVID-19-Pandemie in Libyen führt zu erheblichen, zusätzlichen Herausforderungen für das Gesundheitssystem.Das Vorhaben sorgt für eine gestärkte Risikokommunikation und ein gestärktes Gemeinschaftsengagement zur Förderung von präventivem und gesundheitsförderndem Verhalten in risikobehafteten und vulnerablen Gemeinden. Des Weiteren wird der Zugang vulnerabler Gemeinden zu verbesserter Infektions- und Präventionskontrolle als auch zu maßgeblichen medizinischen Vorräten, Wasser, Abwasserdienstleistungen und Hygienemöglichkeiten (WASH) ermöglicht. Der kontinuierliche Zugang von Frauen, Kindern und vulnerablen Bevölkerungsteilen zu essenziellen Gesundheitsleistungen und Nahrungsmitteln, sowie zu Bildung für vulnerable Kinder wird ebenfalls sichergestellt. Zudem leistet das Vorhaben einen wichtigen Beitrag zu Kinderschutz, psychosozialer Unterstützung und Beistand bei geschlechtsspezifischer Gewalt für vulnerable Jungen und Mädchen in ausgewählten Gemeinden.