COMIFAC: Unterstützung des grenzüberschreitenden Nationalparks BSB Yamoussa III

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202067106
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Afrika
Finanzierungsvolumen
€ 5.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 4.999.999,93
Noch verfügbar
€ 0,07
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
29.06.2022 - 31.12.2026 (geplant)
Startdatum
29.06.2022
Geplantes Enddatum
31.12.2026
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
COMIFAC
Sektoren übergeordnet
Umweltschutz allgemein
Sektoren untergeordnet
Biodiversität
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Comifac-Unterstuetzung-Des-Grenzueberschreitenden-Nationalparks-Bsb-Yamoussa-Iii-45280.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Der grenzüberschreitende Nationalpark Yamoussa (Bouba Ndjida, Kamerun, Sena Oura, Tschad) ist für den Biodiversitätserhalt in der soudano-guineischen Zone West- und Zentralafrikas von großer Bedeutung und eines der letzten Rückzugsgebiete wichtiger bedrohter Tierarten in der Region. Die steigende Bevölkerung und die damit einhergehende zunehmende Landnutzung durch Viehhaltung und Landwirtschaft erhöhen den Druck auf den Park. Hinzu kommen neu entdeckte Goldreserven, die Ressourcendegradation in den angrenzenden Jagdzonen in Kamerun sowie die Zunahme der organisierten, internationalen Elfenbeinwilderei, wobei ein effektives Parkmanagement noch nicht existiert (Kernproblem). Das Modulziel lautet: Die Überwachung und der Schutz des grenzüberschreitenden Nationalparks Yamoussa und seiner Peripherie sind verbessert. Für positive Wirkungen auf die globalen Güter Biodiversität und Klima besteht weltweites Interesse. Zielgruppe im engeren Sinne sind die Anrainer der Schutzgebiete, die überwiegend in ärmlichen Verhältnissen leben und die natürlichen Ressourcen für ihren Lebensunterhalt nutzen. Im FZ-Modul sollen vor allem die Parkverwaltungen der beiden Schutzgebiete von der internationalen NRO WCS bei den (grenzüberschreitenden) Überwachungs- und Schutzmaßnahmen unterstützt werden, womit ein Beitrag zu einem verbesserten Parkmanagement geleistet wird. Weiterhin soll sozioökonomische Infrastruktur zur Verbesserung der Lebensbedingungen der lokalen Bevölkerung beitragen. Der FZ-Beitrag umfasst 15 Mio. EUR bei einer Gesamtlaufzeit 4 Jahren (Phase III und IV).