Wasser- und Abwasserentsorgung syrische Flüchtlinge - Phase IX

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202067155
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Jordanien
Finanzierungsvolumen
€ 29.400.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 0,00
Noch verfügbar
€ 29.400.000,00
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
30.12.2021 - 30.06.2031 (geplant)
Startdatum
30.12.2021
Geplantes Enddatum
30.06.2031
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
HASCHEMITISCHES KOENIGREICH VON JORDANIEN
Sektoren übergeordnet
Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung
Sektoren untergeordnet
Grundlegende Versorgung im Bereich Trinkwasser und Sanitärversorgung und Abwassermanagement
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Wasser--Und-Abwasserentsorgung-Syrische-Fluechtlinge---Phase-Ix-44975.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Jordanien zählt zu den wasserärmsten Ländern der Welt. Der Wasserverbrauch im Land übersteigt seit Jahren das Angebot an erneuerbaren Wasserressourcen, was zu einem kontinuierlichen Absinken des Grundwasserspiegels führt. Gleichzeitig gab es in den vergangenen Jahren einen rasanten Bevölkerungszuwachs auf nunmehr 10 Mio. Menschen, auch durch die große Zahl an Flüchtlingen, die im Zuge der Syrienkrise das Land erreichten. Die UN-Flüchtlingsorganisation UNHCR zählt derzeit rd. 670.000 registrierte syrische Flüchtlinge, von denen 80% in aufnehmenden Gemeinden leben. Besonders die Versorgungssituation in den nördlichen Gouvernoraten Jordaniens leidet weiterhin unter dem Zuzug der Flüchtlinge. Die vorliegende Maßnahme zielt darauf ab, die Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung der einheimischen Bevölkerung und der Flüchtlinge im Norden Jordaniens zu verbessern und Konflikten vorzubeugen. Indem das Grundwasser durch verbesserte Abwasserentsorgung vor Verschmutzung geschützt wird und Wasserverluste in der Trinkwasserversorgung reduziert werden, kann auch ein Beitrag zur Anpassung an den Klimawandel geleistet werden. Zu den geförderten Maßnahmen im Bereich der Wasserversorgung zählen insbesondere die Rehabilitierung von Trinkwassernetzen und Trinkwasserhauptleitungen, sowie Trinkwasserpumpstationen. Im Bereich der Abwasserentsorgung wird v.a. die Erweiterung von Abwasserkanalnetzen finanziert. Vorgesehen sind zudem kleinteilige Maßnahmen zur Verbesserung der Wasserversorgungs- und Abwasserentsorgungssituation von vulnerablen Haushalten. Von dem Vorhaben profitieren syrische Flüchtlinge und die einheimische Bevölkerung Jordaniens in den vier nördlichen Gouvernoraten mit ca. zwei Millionen Einwohnern. Ein spezieller Fokus liegt auf den Aufnahmegemeinden Mafraq, Irbid, sowie Ajloun und Jerash. Das Vorhaben wird mit der jordanischen Wasserbehörde Water Authority of Jordan als Projektträger umgesetzt.