Erosionsschutzprogramm VI (PLAE)

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202067379
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Madagaskar
Finanzierungsvolumen
€ 15.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 8.984.064,07
Noch verfügbar
€ 6.015.935,93
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
25.04.2022 - 01.09.2027 (geplant)
Startdatum
25.04.2022
Geplantes Enddatum
01.09.2027
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
REPUBLIK MADAGASKAR
Sektoren übergeordnet
Forstwirtschaft; Landwirtschaft
Sektoren untergeordnet
Landwirtschaftliche Landressourcen; Brennholz/Holzkohle
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Erosionsschutzprogramm-Vi-Plae-42994.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Das FZ-Vorhaben PLAE VI leistet einen Beitrag zum EZ-Programm Schutz und nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen in Madagaskar. Das Ziel der FZ-Maßnahme lautet: Die nachhaltige Bewirtschaftung der Flächen in den ausgewählten Interventionsgemeinden trägt zu der Wiederherstellung von baumreichen Landschaften, zur nachhaltigen Holzproduktion und Erosionsschutz bei.Gleichzeitig soll die Einkommenssituation in den Interventionszonen signifikant verbessert werden, kurzfristig durch Einnahmen aus Agroforstmaßnahmen und mittel- bis langfristig durch (Energieholz-)Aufforstungen sowie allgemein durch Einkommensdiversifizierung. Im Rahmen des FZ-Moduls sollen dazu Kleinbauern (bei vorhandenem Potenzial auch private bzw. privatwirtschaftliche Akteure), daneben Viehhalter, sowie Gemeinden bei einer nachhaltigen Flächenbewirtschaftung sowie darauf aufbauend der Sicherung der Landnutzungsrechte unterstützt werden. Das FZ-Modul zielt zusätzlich auf eine flächendeckende Umsetzung von Agroforstwirtschaft, Gemeindewäldern und nachhaltiger Weidewirtschaft im Sinne eines landschaftlichen Ansatzes. Eine partizipative und präzise lokale Landnutzungsplanung ist als Grundlage für die Bewirtschaftungsmaßnahmen erforderlich und wird entsprechen dem Bedarf unterstützt. Durch den Erosionsschutz werden auch weiter talabwärts/flussabwärts gelegene landwirtschaftliche Standorte wie Bewässerungsperimeter/Wassereinzugsgebiete vor Erosion und Versandung geschützt.