Förderung Kommunaler Infrastruktur in der Provinz Sofala

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202067445
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Mosambik
Finanzierungsvolumen
€ 15.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 0,00
Noch verfügbar
€ 15.000.000,00
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
21.12.2023 - 31.03.2028 (geplant)
Startdatum
21.12.2023
Geplantes Enddatum
31.03.2028
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
REPUBLIK MOSAMBIK
Sektoren übergeordnet
Andere multisektorale Maßnahmen
Sektoren untergeordnet
Stadtentwicklung und -verwaltung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Foerderung-Kommunaler-Infrastruktur-In-Der-Provinz-Sofala-45262.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Die Küstenstadt Beira, von der große Teile unterhalb des Niveaus des Meeresspiegels liegen, hat insbesondere durch den Zyklon Idai im Jahr 2019 erhebliche Schäden u.a. wegen nicht hinreichenden Küstenschutzes erlitten und dieses - als viertgrößte Stadt von Mosambik wichtige - Wirtschaftszentrum erheblich beeinträchtigt. Daher sind im städtischen Sanierungs- und Resilienzplan von Beira Küstenschutz und Entwässerung als Prioritäten der Stadt mit einem geschätzten Investitionsbedarf von 284 Millionen US-Dollar genannt.Das FZ-Vorhaben soll in Mosambik einen Beitrag im Schwerpunkt Dezentralisierung und öffentliche Finanzen leisten. Es kombiniert Maßnahmen zur Stärkung kommunaler Selbstverwaltung in Beira, der viertgrößten Stadt Mosambiks, im Bereich der Küsten- und Stadtplanung. Es trägt dazu bei, die Resilienz der armen, besonders gefährdeten Teile der Bevölkerung gegenüber klimabedingten Extremereignissen durch verbesserten Küstenschutz zu verbessern. Planung und Umsetzung des Vorhabens finden in Kooperation mit Weltbank und den Niederlanden im Rahmen des Cyclone Idai and Kenneth Emergency Recovery and Resilience Programme statt.So werden nicht nur die Lebensbedingungen der stetig wachsenden städtischen Bevölkerung verbessert, sondern auch die wirtschaftliche und administrative Leistungskraft der Stadt der ökologisch wertvollen Region gesichert. Insgesamt soll die wachsende Stadt in ihrer Rolle als dezentrales Wirtschaftszentrum gestärkt werden. Die wesentlichen Maßnahmen sollen in der Rehabilitierung bzw. Stärkung existierender Küstenschutzinfrastruktur an der Küstenlinie der Gemeinde Beira vornehmlich auf der Basis naturbasierter Lösungen sowie in der Unterstützung der Gemeinde bei der Organisation partizipativer Planungsverfahren sowie eines nachhaltigen Betriebs der Küstenschutzinfrastruktur bestehen.