Unterstützung v flüchtlingsaufnehmenden Gemeinden in Norduganda (Wasser-u. Sanitärversorgung) (VP)

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202067593
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Uganda
Finanzierungsvolumen
€ 16.800.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 2.133.089,31
Noch verfügbar
€ 14.666.910,69
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
20.12.2023 - 31.12.2027 (geplant)
Startdatum
20.12.2023
Geplantes Enddatum
31.12.2027
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
REPUBLIK UGANDA
Sektoren übergeordnet
Krisenprävention und Konfliktlösung, Frieden und Sicherheit
Sektoren untergeordnet
Zivile Friedensentwicklung, Krisenprävention und Konfliktlösung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Unterstuetzung-V-Fluechtlingsaufnehmenden-Gemeinden-In-Norduganda--Wasser-U-Sanitaerversorgung-Vp-45344.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Auswirkungen des Klimawandels in Form von häufigeren und stärkeren Extremwetterereignissen (Dürren, Starkregen, Überflutungen) führen in Norduganda zu einer Verschlechterung der Lebensbedingungen, insbesondere zu einer Gefährdung von Wasserressourcen sowie einer Verschlechterung der Wasser- und Sanitärversorgung, die durch starkes Bevölkerungswachstum ohnehin bereits massiv unter Druck ist. Der Bedarf an sauberem Trinkwasser und adäquater Sanitärversorgung steigt zusätzlich durch die hohe Zahl an Flüchtlingen aus den Nachbarländern, v. a. aus dem Südsudan und der Demokratischen Republik Kongo, die Uganda als das größte Aufnahmeland für Flüchtlinge auf dem afrikanischen Kontinent aufnimmt. Zuletzt ist die veraltete Wasser- und Sanitär-Infrastruktur ineffizient und verbraucht unverhältnismäßig viel Strom und fossile Brennstoffe.Ziel des Vorhabens ist, dass Flüchtlinge und die Bevölkerung Nordugandas klimaangepasste und klimafreundlichere Wasser- und Abwasserinfrastruktur sowie andere integrierte Maßnahmen nutzen. Durch den Aufbau von nachhaltiger Wasser- und Sanitär-Infrastruktur und Wasserressourcenschutz soll die Vulnerabilität von Flüchtlingen und der ugandischen Bevölkerung Nordugandas (Zielgruppe) angesichts der Auswirkungen des Klimawandels gemindert werden. Damit soll gleichzeitig auch das Konfliktpotenzial zwischen den Gruppen verringert werden. Projektträger ist das ugandische Wasserministerium, das Ministry of Water and Environment (MWE).Wesentliche Maßnahmen umfassen 1) die Verbesserung der Wasser- und Sanitärversorgung (z. B. Neubau, Rehabilitierung von Wassersystemen, Bau von Toiletten in öffentlichen Gebäuden und Schulen), 2) Stärkung der Resilienz von Wasserressourcen und der Bevölkerung (z. B. Schutz und Rehabilitation von Feucht- und Wassereinzugsgebieten), 3) Projektbezogene Hygiene- und Sensibilisierungskampagnen sowie Maßnahmen zur Vermeidung von Konflikten und 4) Consultingleistungen.