Erschließung neuer Wasserressourcen (DKTI)

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202068120
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Jordanien
Finanzierungsvolumen
€ 47.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 0,00
Noch verfügbar
€ 47.000.000,00
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Darlehen
Laufzeit
08.10.2025 - 31.03.2032 (geplant)
Startdatum
08.10.2025
Geplantes Enddatum
31.03.2032
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
HASCHEMITISCHES KOENIGREICH VON JORDANIEN
Sektoren übergeordnet
Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung
Sektoren untergeordnet
Wasserversorgung - große Systeme
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Erschliessung-Neuer-Wasserressourcen-Dkti-44973.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Das Vorhaben Erschließung neuer Wasserressourcen in Jordanien zielt darauf ab, die kritische Trinkwasserversorgung insbesondere im Großraum Amman nachhaltig zu verbessern. Angesichts einer der weltweit knappsten Süßwasserverfügbarkeiten und wachsender demografischer sowie klimatischer Herausforderungen soll mittels Brackwasserentsalzung eine zusätzliche Wasserquelle geschaffen werden. Hierfür werden mehrere Maßnahmen umgesetzt, wie der Bau einer neuen Entsalzungsanlage, die mithilfe bewährter Umkehrosmose-Technologien Rohwasser aufbereitet und in ein bestehendes Fördersystem einspeist. Zudem wird ein Brunnenfeldes zur nachhaltigen Erschließung fossiler Rohwasserspeicher errichtet, ergänzt durch Test- und Produktionsbrunnen, um die nötigen Mengen zuverlässig zu fördern. Durch den Aufbau einer Entsorgungsleitung wird für die umweltgerechte Ableitung der dabei entstehenden Salzlake gesorgt. Zudem werden zweijährige Betriebsunterstützung und Trainings zur Stärkung der Geschlechtergerechtigkeit finanziert.Das Projekt soll zur Sicherheit und Stabilität der Wasserversorgung beitragen und dafür auch Synergien mit bestehenden Anlagen nutzen, indem etwa personelle und infrastrukturelle Kapazitäten geteilt werden. Zudem wird der Aufbau eines umfassenden Schulungsprogramms für den langfristigen Betrieb der neuen Anlage vorgesehen, was zur nachhaltigen Kompetenzentwicklung beiträgt.Finanziert wird das Vorhaben über ein zinsverbilligtes Darlehen in Höhe von 47 Mio. EUR. Mit dieser Investition leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zur nationalen Wasserstrategie Jordaniens, unterstützt mehrere Sustainable Development Goals (u.a. SDG 3, 6, 11 und 13) und stärkt die Anpassungsfähigkeit des Landes an klimatische Veränderungen.