Unterstützung Wassersektorprogramm

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202068427
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Namibia
Finanzierungsvolumen
€ 50.000.004,41
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 35.000.003,08
Noch verfügbar
€ 15.000.001,33
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Darlehen
Laufzeit
13.12.2022 - 31.12.2028 (geplant)
Startdatum
13.12.2022
Geplantes Enddatum
31.12.2028
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
REPUBLIK NAMIBIA
Sektoren übergeordnet
Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung
Sektoren untergeordnet
Wasserversorgung - große Systeme
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Unterstuetzung-Wassersektorprogramm-47707.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Angesichts der krisenhaften Wassersituation in Namibia wurde im Jahr 2019 eine Expertenkommission für den Wassersektor, das sog. Technical Committee of Experts (im Folgenden: TCE) beauftragt, eine Liste prioritärer Projekte zur Verbesserung der Wasserversorgung sowie Abwasserentsorgung und -wiederverwendung vorzulegen. Die in diesem Kontext identifizierten Projekte sollen dann als Teil eines nationalen Unterstützungsprogramms für den Wassersektor umgesetzt werden. Das Programm strebt eine Verbesserung hinsichtlich Verfügbarkeit, Qualität, Sicherheit und Nachhaltigkeit der Wasser- und Sanitärversorgung an und umfasst eine Reihe von Vorhaben in diversen urbanen und ländlichen Gebieten. Die KfW gewährt dem namibischen Finanzministerium ein zinsvergünstigtes Darlehen zur Finanzierung ausgewählter Einzelvorhaben im Norden des Landes sowie in der Küstenregion. Respektive werden hierbei Rohrleitungstausch und -erweiterung der verbleibenden Teilabschnitte der Schwarzekuppe-Swakopmund Wasser-Pipeline sowie der Omdel-Wlotzkasbaken Wasser-Pipeline (Küstenregion), die Rehabilitierung des Wasserkanals zwischen Olushandja und Ogongo, der Wasserpipeline Ongongo-Oshakati sowie des Oshikuku Bypass (Norden), sowie der Bau einer Wasseraufbereitungsanlage in Katima Mulilo (Caprivi-Streifen) ermöglicht. Das Vorhaben trägt zur Verbesserung des Zugangs zu Trinkwasser und zur Erhöhung der Resilienz der namibischen Bevölkerung, unter Berücksichtigung der Auswirkungen des Klimawandels (Extremwetterereignissen, anhaltenden Dürren, Rückgang von Niederschlägen etc.), bei. Insbesondere wirkt sich der verbesserte Zugang zu sauberem Wasser auf die Lebenslage der weiblichen Bevölkerung aus. Übergeordnet leistet das Programm einen direkten und unmittelbaren Beitrag zur Anpassung Namibias an den Klimawandel und zur Ressourcenschonung durch die Reduzierung von Wasserverlustraten.