Corona-Nothilfe-Programm in Brasilien
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202068500
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Brasilien
- Finanzierungsvolumen
- € 350.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 350.000.000,00
- Noch verfügbar
- -
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Darlehen
- Laufzeit
- 18.02.2022 - 12.04.2023
- Startdatum
- 18.02.2022
- Geplantes Enddatum
- 12.04.2023
- Tatsächliches Enddatum
- 12.04.2023
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- FOEDERATIVE REPUBLIK BRASILIEN
- Sektoren übergeordnet
- Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste
- Sektoren untergeordnet
- Soziale Sicherung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Corona-Nothilfe-Programm-In-Brasilien-48427.htm
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Als Folge der COVID-19 Pandemie rechnet Brasilien mit einem Einbruch der Wirtschaftsleistung um mehr als -6% (ursprüngliche Prognose +1,1%). Voraussichtlich sind 60 Millionen Menschen des informellen Sektors, des formellen Sektors sowie Selbständige durch den Verlust ihrer Einkommen und Arbeitsplätze bedroht. Die wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen treffen vor allem die armen Bevölkerungsschichten des Landes. Vor diesem Hintergrund hat die brasilianische Regierung ein umfassendes Nothilfeprogramm mit einem Mittelvolumen von ca. EUR 119 Mrd. aufgesetzt. Wesentliche Komponenten des Programms sind die Bereiche Soziale Grundsicherung und die Erhaltung von Einkommen und Arbeitsplätzen. Diese werden durch die Gebergemeinschaft (WB, IADB, NDB, CAF, AfD und KfW) mit einem Beitrag von knapp EUR 4 Mrd. unterstützt. Ziel des Programms ist die Linderung der wirtschaftlichen und sozialen Wirkungen der COVID-19 Pandemie mit Schwerpunkten bei der Erhaltung von Einkommen und Arbeitsplätzen für arme Bevölkerungsschichten.