Privatsektordynamisierung zur Verbesserung von Basisgesundheitsdiensten - Familienplanung

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202068674
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Côte d'Ivoire
Finanzierungsvolumen
€ 13.100.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 1.499.987,50
Noch verfügbar
€ 11.600.012,50
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
14.11.2023 - 31.12.2026 (geplant)
Startdatum
14.11.2023
Geplantes Enddatum
31.12.2026
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
REPUBLIQUE DE CÔTE D'IVOIRE
Sektoren übergeordnet
Bevölkerungspolitik/-programme und reproduktive Gesundheit
Sektoren untergeordnet
Bekämpfung von sexuell übertragbaren Krankheiten einschließlich HIV/AIDS; Familienplanung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Privatsektordynamisierung-Zur-Verbesserung-Von-Basisgesundheitsdiensten---Familienplanung-44640.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Die Côte dIvoire ist eines der wirtschaftlich stärksten Länder der Region Westafrika. Die Gesundheitsdaten der Côte dIvoire entsprechen jedoch nicht dem ökonomischen Entwicklungsstand: Das Land verzeichnet trotz großer Fortschritte eine sehr hohe Müttersterblichkeit auf (385/100.000 Lebendgeburten, Nachhaltigkeitsziel 3.1: 70/100.000 Lebendgeburten), wozu Komplikationen um die Geburt einen sehr hohen Anteil beitragen (80 %).Im Gesundheitsentwicklungsplan 2021-2025 hat sich die Regierung verpflichtet, die Ausgaben für Gesundheit von aktuellen 5% des Gesamthaushaltes schrittweise auf 15 % zu steigern. Die Prävalenzrate für moderne Kontrazeptiva soll von aktuell 21 % bis 2025 auf 40,5 % steigen und der ungedeckte Bedarf an Familienplanung im gleichen Zeitraum von 21,5 % auf 13,3 % gesenkt werden.Ziel des Vorhabens ist es, erzielte Erfolge in der Verbesserung der sexuellen und reproduktiven Gesundheit auszubauen. Gleichzeitig sollen über das Vorhaben die Rechte und Autonomie der Frauen einschließlich der selbstbestimmten Familienplanung gestärkt werden. Erreicht werden soll dies durch 1) eine Steigerung der Nachfrage durch Aufklärung und Sensibilisierung der Bevölkerung, 2) verbesserte Verfügbarkeit von modernen Kontrazeptiva, 3) gesteigerten Zugang zu Familienplanungsdiensten und 4) ein Plädoyer zur besseren Einbindung des Privatsektors in der Familienplanung. Zur Erreichung dieser Ziele werden Kommunikation zur sozialen und Verhaltensänderung, Social Marketing und Social Franchise eingesetzt und durch Aktivitäten des Plädoyers unterstützt. Dadurch sollen jährlich etwa 1 Mio. Paarverhütungsjahre erreicht werden. Partner ist das nationale Programm für Mütter- und Kindergesundheit. Die Aktivitäten werden maßgeblich von drei NROs mit privaten Gesundheitsanbietern (40 % der ivorischen Gesundheitsdienstleistungen) umgesetzt.Zielgruppe des Vorhabens sind Menschen zwischen 15 und 49 Jahren, insbesondere junge Mädchen und Frauen zwischen 15 und 24 Jahren.