COVID-19 Nothilfeprogramm Lateinamerika

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202068799
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Amerika
Finanzierungsvolumen
€ 219.289.776,40
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 219.289.776,40
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Darlehen
Laufzeit
18.12.2020 - 31.12.2026 (geplant)
Startdatum
18.12.2020
Geplantes Enddatum
31.12.2026
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
CORPORACIÓN ANDINA DE FOMENTO (CAF)
Sektoren übergeordnet
Basisgesundheitswesen; Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste
Sektoren untergeordnet
Soziale Sicherung; Bekämpfung von Infektionskrankheiten
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Covid-19-Nothilfeprogramm-Lateinamerika-48794.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Bereits bevor die WHO am 11. März 2020 COVID-19 zur Pandemie erklärt hat, wurde Ende Februar 2020 Lateinamerika von COVID-19 erfasst. Viele Länder in der Region zählen zu den am stärksten betroffenen weltweit. Hauptziel des Vorhabens ist zur Umsetzung nationaler Pandemiepläne in ausgesuchten Ländern Lateinamerikas beizutragen, um Kapazitäten im Gesundheitswesen zu stärken und Unterstützungsleistungen zu erbringen. Damit sollen für die Bevölkerung und Wirtschaftssubjekte negative Folgen der COVID-19-Pandemie abgemildert werden. Maßnahmen umfassen die Stärkung vorhandener oder die Einrichtung neuer Kapazitäten zur verbesserten Prävention, Diagnose und Behandlung (z.B. Hygiene- und Schutzmaßnahmen, Testkapazitäten, Isolierstationen, Behandlungsplätze, Impfprogramme) sowie ggf. soziale und wirtschaftliche Unterstützungsmaßnahmen.Bei der Umsetzung des Vorhabens werden der Lateinamerikanischen Entwicklungsbank (CAF) anhand eines vorab definierten Kriterienkatalogs aus den Ländern Vorschläge zur Refinanzierung aus dem FZ-Vorhaben vorgelegt. Die von der CAF geprüfte Endkreditvergabe erfolgt dabei auf Basis etablierter Kreditvergabeprozesse unter Berücksichtigung strenger Qualitätsstandards. Die Endkreditnehmer sind für die Umsetzung der Maßnahmen, die zur Stärkung der Kapazitäten führen, selbst verantwortlich. Gestärkte Kapazitäten sollen mehr Menschen präventiv, diagnostisch und therapeutisch begünstigen. Unterstützungsleistungen sollen Menschen mit dem Notwendigsten versorgen und Unternehmen mit Liquidität versorgen, um einen Beitrag zur sozialen und wirtschaftlichen Abfederung bestimmter Bevölkerungsgruppen zu leisten.