Regionales Labornetzwerk zur Bekämpfung von übertragbaren Krankheiten

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202068914
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Afrika
Finanzierungsvolumen
€ 12.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 2.429.821,31
Noch verfügbar
€ 9.570.178,69
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
18.12.2024 - 18.12.2028 (geplant)
Startdatum
18.12.2024
Geplantes Enddatum
18.12.2028
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
EAST AFRICAN COMMUNITY
Sektoren übergeordnet
Basisgesundheitswesen; Gesundheitswesen allgemein
Sektoren untergeordnet
Medizinische Dienste; Bekämpfung von Infektionskrankheiten
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Regionales-Labornetzwerk-Zur-Bekaempfung-Von-Uebertragbaren-Krankheiten-47973.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ziel des Vorhabens ist es, in der EAC-Region ein supranationales Referenzinstitut bzw. supranationale Referenzinstitute zur Prävention von Pandemien und Bekämpfung von antimikrobiellen Resistenzen aufzubauen. Dadurch werden regionale Kapazitäten zur Kontrolle grenzüberschreitender Epidemien gestärkt und ein Beitrag zur Reduzierung des Fachkräftemangels im Laborbereich geleistet. DieEinrichtung supranationaler Referenzinstitute in spezialisierten Bereichen wie z.B. Virologie, Bakteriologie, Parasitologie, soll an bestehende Institute und die dort vorhandenen Kompetenzen in den EAC-Ländern anknüpfen. Durch diesen Ansatz können alle EAC-Länder einbezogen werden und direkt von Maßnahmen profitieren, zudem wird der Wissensaustausch zwischen den EAC-Ländern gefördert und es erfolgt eine Spezialisierung und Aufgabenteilung innerhalb der EAC. Dies soll perspektivisch die Durchführung eines breiten Spektrums relevanter Laboranalysen, einschließlich zugehöriger Qualitätskontrollen, innerhalb der EAC-Region ermöglichen. Die Erhöhung der Kapazitäten innerhalb der Region trägt zu einer höheren Unabhängigkeit und Handlungsfähigkeit bei und ermöglicht durch kürzere Distanzen schnellere Analyseergebnisse und damit schnellere Reaktionszeiten.Zentrale für das Vorhaben vorgesehene Aktivitäten sind Investitionen in erforderliche Ausstattung, die Aus- und Weiterbildung von Laborpersonal sowie Aktivitäten zum Aufbau und der Vernetzung der supranationalen Referenzinstitute. Bei der Auswahl der Spezialisierungen sollen auch cross-sektorale One Health- Ansätze, wie zum Beispiel Lebensmittelsicherheit und Tiergesundheit, berücksichtigt und geprüft werden.