Stärkung der ECOWAS Kommission zur Förderung des regionalen Agrarhandels

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202101152
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Subsahara-Afrika
Finanzierungsvolumen
€ 14.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 11.557.414,90
Noch verfügbar
€ 2.442.585,10
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.01.2022 - 31.03.2027 (geplant)
Startdatum
01.01.2022
Geplantes Enddatum
31.03.2027
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
ECOWAS Kommission
Sektoren übergeordnet
Handelspolitik und -regeln/handelsbezogene Anpassungsmaßnahmen; Landwirtschaft
Sektoren untergeordnet
Landwirtschaftspolitik und -verwaltung; Handelspolitik und -verwaltung; Landwirtschaftsentwicklung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Stärkung der ECOWAS Kommission zur Förderung des regionalen Agrarhandels (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202101152; ECOWAS Agricultural Trade (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202101152
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: In der Region der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft (ECOWAS) leiden etwa 23 Millionen Menschen an Unterernährung. Das hohe Bevölkerungswachstum, der Klimawandel und die rasante Urbanisierung tragen dazu bei, dass die landwirtschaftliche Produktion nicht mit der steigenden Nachfrage nach Lebensmitteln mithalten kann. In der Konsequenz nehmen die Lebensmittelknappheit und der Anteil von Importen zu. Dabei haben die Corona-Pandemie und der Krieg in der Ukraine gezeigt, mit welchen Risiken die Abhängigkeit vom Weltmarkt verbunden ist. Eine engere regionale Vernetzung und mehr Handel innerhalb der ECOWAS-Region könnte zur Lösung dieses Problems beitragen und gleichzeitig die Produktivtat der Landwirtschaft steigern. Aktuell spielt Agrarhandel innerhalb Westafrikas jedoch eine geringe Rolle. Nur zwölf Prozent der Agrarexporte gehen an andere ECOWAS-Staaten. Neben unzureichender Infrastruktur sind Hürden an Grenzübergängen der Hauptgrund für das geringe Handelsvolumen zwischen Nachbarländern. In der ECOWAS-Region gibt es in der Praxis keine harmonisierte Handelspolitik, sondern oft hohe Zölle und unterschiedliche Gesetzgebungen. Hinzu kommen lange Wartezeiten und Korruption an Grenzübergängen, die besonders Frauen benachteiligt. Aufgrund dieser Hürden findet ein Großteil des grenzübergreifenden Agrarhandelns in der Region im Graubereich statt ? und kann in Statistiken und von der Politik schwer berücksichtigt werden. Ziel: Die Rahmenbedingungen für grenzüberschreitenden Agrarhandel in der ECOWAS-Region sind verbessert. Vorgehensweise: Das Vorhaben arbeitet in folgenden Bereichen: - Es berät die ECOWAS-Kommission und Mitgliedsstaaten evidenzbasiert und bezieht dabei auch die Wirtschaft ein, um die regionale Handelspolitik zu harmonisieren. - Das Vorhaben entwickelt konkrete Maßnahmen mit Nachbarländern, um grenzüberschreitenden Handel zu erleichtern, beispielsweise durch Beratungsstellen und beschleunigte Verfahren für verderbliche Produkte. - Es unterstützt Händlerinnen und Händler durch Trainings, Finanzierungshilfen und Bereitstellung von Marktinformationen.