Förderung von agrarökologischen Anbausystemen und Bodenschutz

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202101186
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Mali
Finanzierungsvolumen
€ 12.019.256,29
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 8.872.800,71
Noch verfügbar
€ 3.146.455,58
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
10.06.2022 - 31.12.2026 (geplant)
Startdatum
10.06.2022
Geplantes Enddatum
31.12.2026
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
REPUBLIK MALI
Sektoren übergeordnet
Forstwirtschaft; Landwirtschaft
Sektoren untergeordnet
Landwirtschaftliche Landressourcen; Forstentwicklung; Landwirtschaftsentwicklung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Foerderung-Von-Agraroekologischen-Anbausystemen-Und-Bodenschutz-51152.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Kernproblem: Die Mehrzahl der malischen Kleinbauern praktiziert ressourcendegradierende Bewirtschaftungsmethoden und erfährt dadurch die negativen Auswirkungen des Klimawandels besonders stark. Zusätzliche externe Schocks wie die COVID 19 Pandemie oder der Preisverfall von Exportprodukten an den internationalen Märkten verdeutlichen die Grenzen einseitiger Anbaumethoden und zu geringer Diversifizierung.Modulziel: Die Nachhaltigkeit und Resilienz kleinbäuerlicher Landwirtschaft in dem vom Klimawandel besonders betroffenen Regenfeldbau ist durch eine verantwortungsvolle agrarökologische und boden- sowie wasserkonservierende Nutzung der Ressourcen verbessert. Wesentliche Outputs: Eine Strategie zur integrierten Förderung von agrarökologischen Ansätzen und boden- sowie wasserkonservierenden (BWK) Maßnahmen, verschiedene angepasste Formen des Wissenstransfers, lokale Versorgung mit Saatgut, Bioinputs sowie landwirtschaftlichem Equipment, Realisierung investiver Maßnahmen für Erosionsschutz und für andere agrarökologische Maßnahmen, damit sich die landwirtschaftliche Produktion verstärkt an agrarökologischen Praktiken orientiert.Zielgruppe: Zielgruppe sind ca. 1200 kleinbäuerliche Familienbetriebe sowie KKMU in den Regionen Kayes, Koulikoro, Sikasso. Frauen und Jugendliche sollen dabei besonders gefördert werden. Insgesamt werden anfangs ca. 20.000 Personen direkt von den Maßnahmen profitieren - weitere kommen bei gutem Verlauf hinzu.Beitrag zur nationalen Umsetzung der Agenda 2030: Das Vorhaben leistet einen essenziellen Beitrag zu SDG 2 (Kein Hunger) und SDG 1 (Keine Armut) der Agenda 2030. Außerdem wird durch den Fokus auf strukturell benachteiligte Bevölkerungsgruppen zu SDG 5 (Geschlechtergleichheit) und SDG 10 (Weniger Ungleichheiten) beigetragen. Der agrarökologische Ansatz adressiert zudem SDG 12 (Nachhaltige/r Konsum und Produktion), SDG 13 (Maßnahmen zum Klimaschutz) und SDG 15 (Leben an Land).