Geodaten für Entwicklung - Unterstützung der Land Degradation Neutrality Initiative der Group on Earth Observations

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202101210
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Keiner Förderregion zugeordnet
Finanzierungsvolumen
€ 8.200.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 5.168.279,57
Noch verfügbar
€ 3.031.720,43
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.01.2022 - 31.10.2028 (geplant)
Startdatum
01.01.2022
Geplantes Enddatum
31.10.2028
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Kein politischer Träger
Sektoren übergeordnet
Andere multisektorale Maßnahmen; Umweltschutz allgemein; Landwirtschaft
Sektoren untergeordnet
Landwirtschaftspolitik und -verwaltung; Umweltpolitik und -verwaltung; Ländliche Entwicklung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Geodaten für Entwicklung - Unterstützung der Land Degradation Neutrality Initiative der Group on Earth Observations (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202101210; Geospatial Data for Development - Supporting the Land Degradation Neutrality Initiative of the Group on Earth Observation (GEO-LDN Initiative) (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202101210
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Die Group on Earth Observations (GEO) ist eine Partnerschaft von mehr als 120 Regierungen ? mit dem Ziel ein globales Erdbeobachtungssystem aufzubauen. Deren Land Degradation Neutrality Initiative (GEO-LDN) unterstützt Länder dabei, bis zum Jahr 2030 den Verlust von Böden zu stoppen. Sie entstand, um Beschlüsse des internationalen ?Übereinkommens der Vereinten Nationen zur Bekämpfung der Desertifikation (UNCCD) umsetzen zu können. Allerdings leistet die Initiative bisher kaum breitenwirksame Koordinations-, Vernetzungs- und Öffentlichkeitsarbeit. Ebenso unterstützt sie die UNCCD-Vertragsstaaten nicht ausreichend dabei, Geodaten zu nutzen, um eine Landdegradationsneutralität zu erreichen. Ziel: Die UNCCD-Vertragsstaaten nutzen bessere und leichter zugängliche Geodaten für Planungs- und Entscheidungsprozesse, sodass sich produktive Landflächen nicht weiter verringern. Vorgehensweise: Über einen vereinfachten Zugang zu Erdbeobachtungsinformationen sollen die UNCCD-Vertragsstaaten ihre Landnutzungsstrategien nachhaltiger ausrichten. Mittels der LDN Toolbox können sie Fortschritte bei Schutz und Wiederherstellung von Böden effektiv verfolgen und Entscheidungen zukünftiger Landnutzung evidenzbasiert treffen. Dafür unterstützt das Vorhaben in drei Bereichen: - Für die LDN Toolbox baut es ein kollaboratives System auf, um Geodaten zu integrieren und zu analysieren. - Es verbessert die digitalen Kompetenzen relevanter Akteure der Vertragsstaaten, um die LDN Toolbox für Planungs-, Monitoring- und Entscheidungsprozesse einsetzen zu können. - Weiterhin unterstützt es den Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen den Vertragsstaaten zur Anwendung der LDN Toolbox. Das Vorhaben richtet sich dabei an nationale und regionale Beteiligte, die mit nachhaltiger räumlicher Planung beauftragt sind. Dazu gehören politische und technische Funktionsträger*innen in Regierungen und Ministerien sowie weitere nationale, regionale und lokale Vertragsparteien. Es ist geplant, 20 der 197 UNCCD-Vertragsstaaten direkt zu erreichen.