UNRWA Umweltgesundheit und WASH im Gazastreifen

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202118040
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Palästinensische Gebiete
Finanzierungsvolumen
€ 15.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 15.000.000,00
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
24.11.2021 - 31.08.2024
Startdatum
24.11.2021
Geplantes Enddatum
31.12.2026
Tatsächliches Enddatum
31.08.2024
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
UNITED NATIONS RELIEF + WORKS AGENCY FOR PALESTINE REFUGEES
Sektoren übergeordnet
Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung
Sektoren untergeordnet
Wasser- und Sanitärversorgung und Abwassermanagement - große Systeme
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Unrwa-Umweltgesundheit-Und-Wash-Im-Gazastreifen-47112.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Rund 1,6 Millionen Menschen (ca. 70 % der Bevölkerung) im Gazastreifen sind UNRWA-registrierte Flüchtlinge. Starke Einschränkungen im Personen- und Warenverkehr durch die Blockade des Gazastreifens seit 2007 hemmen die wirtschaftliche Entwicklung und haben zu einer dramatischen Verschlechterung der sozioökonomischen Situation der Bevölkerung geführt. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung - mit steigender Tendenz - leben trotz Unterstützungsleistungen unter der nationalen Armutsgrenze. Unter anderem ist die öffentliche Wasserwirtschaftsinfrastruktur in Gemeinden und Flüchtlingslagern stark veraltet und dringend rehabilitierungs- bzw. ausbaubedürftig. Ziel des Vorhabens der Übergangshilfe ist eine Verbesserung der Lebens- und Umweltbedingungen von Palästina-Flüchtlingen in den Flüchtlingslagern im Gazastreifen und die Stärkung ihrer Resilienz durch die Bereitstellung und erhöhte Effizienz der Basisversorgung im WASH-Bereich (Wasser, Sanitär und Hygiene). Im Rahmen einer ersten Phase sollen 168.000 Menschen in sieben von acht Flüchtlingslagern profitieren. Dabei sollen sowohl akute Gesundheitsrisiken der Zielgruppe durch Umwelteinflüsse (z.B. verunreinigtes Wasser) kurzfristig verringert, als auch die Versorgungssituation und Resilienz der Flüchtlinge mittelfristig gestärkt werden, um besser mit zukünftigen Eskalationen des Konflikts, Pandemien und den schwierigen sozio-ökonomischen Bedingungen im Gazastreifen umgehen zu können.Im Rahmen dieses Vorhabens sind folgende Maßnahmen für eine nachhaltige Verbesserung der WASH-Infrastruktur in und um Flüchtlingslager vorgesehen: Rehabilitierung der Wasserverteilungsnetze, Rehabilitierung und Erweiterung der Abwassernetze, Maßnahmen des Überflutungsschutzes und der Oberflächenentwässerung, einschließlich angemessener Ableitungslösungen. Die Umsetzung des Vorhabens erfolgt durch das Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina Flüchtlinge (UNRWA). Hierfür werden 15 Mio. EUR zur Verfügung gestellt.