Integriertes Programm zur Resilienzförderung und Stärkung sozialer Kohäsion (UNICEF)
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202118065
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Sudan
- Finanzierungsvolumen
- € 30.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 30.000.000,00
- Noch verfügbar
- -
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 20.12.2021 - 30.06.2027 (geplant)
- Startdatum
- 20.12.2021
- Geplantes Enddatum
- 30.06.2027
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- UNITED NATIONS CHILDREN'S FUND
- Sektoren übergeordnet
- Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste; Krisenprävention und Konfliktlösung, Frieden und Sicherheit
- Sektoren untergeordnet
- Zivile Friedensentwicklung, Krisenprävention und Konfliktlösung; Multisektorale Hilfe für soziale Grunddienste
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Integriertes-Programm-Zur-Resilienzfoerderung-Und-Staerkung-Sozialer-Kohaesion-Unicef-43242.htm
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Durch die langjährige Konfliktsituation und die andauernde Wirtschaftskrise steht im Sudan und besonders in der Region Darfur ein Großteil der Bevölkerung vor akuten Hindernissen beim Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen, insbesondere in den Bereichen Ernährung, Gesundheit und Bildung. Aufgrund der anhaltend fragilen Lage ist die Bevölkerung zudem in besonderem Maße vulnerabel in Bezug auf die Folge von andauernden und erneuten gewaltsamen Konflikten sowie Naturkatastrophen und ähnlichen externen Schocks. Viele Haushalte verfügen über keine Mittel, um auf solche Situationen zu reagieren und die Existenzgrundlage entsprechend anzupassen und sicherzustellen. Zudem wurden die Konfliktdynamiken in Darfur in der Vergangenheit durch das Fehlen integrativer, transparenter und rechenschaftspflichtiger staatlicher Strukturen und Prozesse zusätzlich verschärft. Dieser Vertrauensverlust hat die soziale Kohäsion der Gesellschaft dauerhaft beschädigt. Zentrale Bedarfe bestehen dadurch in der Stärkung entsprechender Resilienzmechanismen und Maßnahmen zur Stärkung der sozialen Kohäsion. Ziel des Vorhabens ist es daher, die Resilienz und die soziale Kohäsion von vulnerablen Bevölkerungsgruppen in Nord-, Zentral- und Süddarfur durch einen besseren Zugang zu integrierten Basisdienstleistungen (v.a. Bildung, Gesundheit und Ernährungssicherheit) zu stärken sowie integrative und partizipative staatliche Prozesse zu fördern. Das Vorhaben sieht bedarfsorientierte Maßnahmen aus den Interventionsbereichen Ernährungssicherung, Basisdienstleistungen, Förderung gemeindebasierter Strukturen und Stärkung sozialer Kohäsion vor. Zusätzlich werden Maßnahmen zur Wissensgenerierung und Wirkungsevaluierung implementiert.Insgesamt sollen von dem Projekt circa 300.000 direkt und etwa 2.400.000 indirekt Begünstigte in den Projektregionen Nord-, Süd- und Zentral-Darfur profitieren.