UNDP Palästinensische Gebiete, Investitionsprogramm für Resilienz Phase II (IPR II)

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202118107
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Palästinensische Gebiete
Finanzierungsvolumen
€ 10.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 10.000.000,00
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
23.11.2021 - 30.06.2025
Startdatum
23.11.2021
Geplantes Enddatum
30.06.2025
Tatsächliches Enddatum
30.06.2025
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
UNITED NATIONS DEVELOPMENT PROGRAMME (UNDP)
Sektoren übergeordnet
Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste
Sektoren untergeordnet
Multisektorale Hilfe für soziale Grunddienste
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Undp-Palaestinensische-Gebiete-Investitionsprogramm-Fuer-Resilienz-Phase-Ii-Ipr-Ii-42884.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Die palästinensische Gesellschaft leidet unter eingeschränktem Zugang zu Ressourcen, geografischer Fragmentierung, innenpolitischen Spannungen, sowie schwerwiegenden Einschränkungen des Personen- und Warenverkehrs aufgrund der israelischen Besatzung und der Blockade des Gazastreifens. Die seit langem anhaltende Krise spitze sich jüngst durch die COVID-19 Pandemie sowie mit der Eskalation des Konflikts mit Israel im Mai 2021 weiter zu. Aufgrund der finanziellen und wirtschaftlichen Einschränkungen kann die öffentliche Hand nur bedingt die nötigen sozialen Dienstleistungen anbieten, so dass hier verstärkt auch nicht-staatliche soziale Einrichtungen und NGOs einspringen. Aber auch die nicht-staatlichen Akteure sind von den gleichen Problemen betroffen. Das Projektziel des IPR ist die Stärkung der Resilienz vulnerabler palästinensischer Gemeinden. Dies umfasst die Verbesserung sozialer Infrastruktur und Dienstleistungen in Verbindung mit der Förderung sozialer Kohäsion. Das Vorhaben verbindet die beiden Handlungsfelder der Übergangshilfe Wiederaufbau von Basisinfrastruktur und Basisdienstleistungen sowie Friedliches und inklusives Zusammenleben.Die Maßnahmen umfassen drei sich ergänzende Outputs, für die 10 Mio. EUR zur Verfügung stellt werden: Output 1: Rehabilitierung und/oder Erweiterung von sozialer Infrastruktur mit Schwerpunkt auf Gaza, Ost-Jerusalem und vereinzelt C-Gebiete. Output 2: Stärkung der Kapazitäten der sozialen lokalen Einrichtungen in den Bereichen Management, Betrieb und Instandhaltung. Output 3: Stärkung der sozialen Kohäsion über die Formulierung und Umsetzung von Resilienzplänen in den Gemeinden.