Marktbasierte landwirtschaftliche Rehabilitierung und Beschäftigung im Post-Konflikt Irak, Phase II
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202118156
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Irak
- Finanzierungsvolumen
- € 15.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 15.000.000,00
- Noch verfügbar
- -
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 09.11.2021 - 31.07.2025
- Startdatum
- 09.11.2021
- Geplantes Enddatum
- 31.07.2025
- Tatsächliches Enddatum
- 31.07.2025
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- NORWEGIAN REFUGEE COUNCIL NRC
- Sektoren übergeordnet
- Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste; Landwirtschaft
- Sektoren untergeordnet
- Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten; Landwirtschaftliche Beratung; Landwirtschaftliche Betriebs- und Produktionsmittel
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Marktbasierte-Landwirtschaftliche-Rehabilitierung-Und-Beschaeftigung-Im-Post-Konflikt-Irak-Phase-Ii-46641.htm
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Das Vorhaben Marktbasierte landwirtschaftliche Rehabilitierung und Beschäftigung im Post-Konflikt Irak Phase II zielt darauf ab, die Widerstandsfähigkeit der von Konflikten betroffenen ländlichen irakischen Gemeinden in Anbar und Salah Al-Din durch Wiederherstellung landwirtschaftlicher Produktion, von Marktstrukturen und der damit verbundenen Verbesserung der Lebensgrundlagen der Bevölkerung zu erhöhen. Als Projektträger und Durchführungspartner fungiert die Nichtregierungsorganisation (NRO) Norwegian Refugee Council (NRC). Das Vorhaben unterstützt Binnenvertriebene und irakische Flüchtlinge, die in zerstörte Gemeinden zurückkehren bzw. bereits zurückgekehrt sind (Rückkehrer) sowie Haushalte, die während des bewaffneten Konflikts mit dem IS nicht vertrieben wurden, aber stark gelitten und nun Schwierigkeiten haben, ihr Leben wieder aufzubauen. Das Vorhaben umfasst die Rehabilitierung essenzieller landwirtschaftlicher Infrastrukturen und gewährt den betroffenen Landwirten Zugang zu Betriebsmitteln, Ausrüstung und technischer Ausbildung. Es unterstützt die Gründung oder den Ausbau lokaler Agrarunternehmen, um die Beschäftigungs- und Agrarmärkte anzukurbeln und die Kapazitäten aller Akteure (einschließlich staatlicher Stellen) zu stärken, die Dienstleistungen für Landwirte zur Verfügung stellen. Als solches zielt das Vorhaben darauf ab, sowohl eine nachhaltige Bewirtschaftung von Agrarflächen, als auch Wachstum für den Agrarsektor an sich zu erreichen. Das Vorhaben verfolgt einen gemeinschaftsorientierten Ansatz, der darauf abzielt, die Prioritäten von Einzelpersonen und Gemeinden gleichermaßen zu erfüllen und somit den sozialen Zusammenhalt zu fördern. Auf eine Einbeziehung marginalisierter Gruppen wird stets geachtet. Dies wird wiederum dazu führen, dass Gemeinden und einzelne Begünstigte ihre Widerstandskraft stärken und wird somit unmittelbar dazu beitragen weitere Abwanderungen in Zukunft zu verhindern.