Integrietes Programm zur Resilienzförderung und Stärkung der sozialen Kohäsion im Nordosten Nigerias (UNICEF)
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202118206
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Nigeria
- Finanzierungsvolumen
- € 20.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 20.000.000,00
- Noch verfügbar
- -
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 20.12.2021 - 30.11.2024
- Startdatum
- 20.12.2021
- Geplantes Enddatum
- 30.12.2027
- Tatsächliches Enddatum
- 30.11.2024
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- UNITED NATIONS CHILDREN'S FUND
- Sektoren übergeordnet
- Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste; Krisenprävention und Konfliktlösung, Frieden und Sicherheit; Andere multisektorale Maßnahmen
- Sektoren untergeordnet
- Lebensmittelsicherheit und -qualität; Zivile Friedensentwicklung, Krisenprävention und Konfliktlösung; Multisektorale Hilfe für soziale Grunddienste
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Integrietes-Programm-Zur-Resilienzfoerderung-Und-Staerkung-Der-Sozialen-Kohaesion-Im-Nordosten-Nigerias-Unicef-51414.htm
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Das Vorhaben verfolgt einen multisektoralen Ansatz zur Resilienzförderung und Stärkung der sozialen Kohäsion in der Bundesrepublik Nigeria. Dabei werden Maßnahmen zur Verbesserung des Zugangs zu sozialen Basisdienstleistungen und zur Sicherung des Lebensunterhalts der Bevölkerung-durchgeführt, Institutionen und gemeindebasierte Strukturen gestärkt und die soziale Kohäsion zwischen den Bevölkerungsgruppen und zu staatlichen Institutionen gestärkt. Durch beschäftigungsintensive Maßnahmen trägt die Zielgruppe zudem dazu bei, produktionsrelevante Infrastruktur zu erstellen bzw. zu rehabilitieren. Gleichzeitig werden dadurch kurzfristige Einkommen geschaffen, die zur Verbesserung der Lebensbedingungen beitragen. Die Zielgruppe umfasst vulnerable Gruppen wie Kinder, Jugendliche, Frauen, Binnenvertriebene, Rückkehrer und die Bevölkerung der aufnehmenden Gemeinden (einschl. Kleinbauern und -bäuerinnen), die von Nahrungsmittel- und Ernährungsunsicherheit betroffen und besonders vulnerabel gegenüber externen Schocks sind. Insgesamt werden rund 157.000 Personen durch das Vorhaben direkt unterstützt.Empfänger und Projektträger sind UNICEF (Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen) und WFP (Welternährungsprogramm), die das als integriertes Programm konzipierte Vorhaben auf der Grundlage einer gemeinsamen Wirkungsmatrix und in enger Koordination durchführen. Das Vorhaben hat eine Gesamtlaufzeit von 36 Monaten und wird in Höhe von bis zu 40 Mio. EUR aus dem BMZ Titel der Übergangshilfe finanziert. Die Implementierung erfolgt in ausgewählten Gemeinden der von Bürgerkrieg und Staatszerfall geprägten nordöstlichen Bundesstaaten Nigerias, Borno und Yobe und ihrer Bezirke Shani und Bade. Insofern bettet sich das Vorhaben in die in der Region des Tschadseebecken verankerten Strategien und Ansätze zur Stabilisierung und Befriedung ein.