Soziale Kohäsion und Wertschöpfung im Südkivu in DR Kongo

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202118297
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Kongo, Demokratische Republik
Finanzierungsvolumen
€ 11.700.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 11.700.000,00
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.10.2021 - 31.12.2025
Startdatum
01.10.2021
Geplantes Enddatum
31.12.2025
Tatsächliches Enddatum
31.12.2025
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministère du Plan
Sektoren übergeordnet
Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste
Sektoren untergeordnet
Multisektorale Hilfe für soziale Grunddienste
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Social Cohesion and value creation in Südkivu (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202118297; Soziale Kohäsion und Wertschöpfung im Südkivu in DR Kongo (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202118297
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Der Ostkongo leidet seit vielen Jahren unter einer anhaltenden Krise und wiederkehrenden bewaffneten Konflikten. Dies führt nicht nur zur Zerstörung von Infrastruktur und Wirtschaftskreisläufen, sondern auch zu einer stetigen Erosion der staatlichen und gesellschaftlichen Ordnung. Diese Situation ist in den Provinzen im Osten der Demokratischen Republik Kongo stärker ausgeprägt und trägt dazu bei, dass sich die Lebensgrundlagen verschlechtern: Der Staat stellt grundlegende Dienstleistungen nicht bereit, Korruption ist weit verbreitet und Frauen besitzen weder im Haushalt noch im öffentlichen und politischen Leben Mitspracherecht. Ziel: Individuen, Haushalte, soziale Gruppen sowie lokale Verwaltungsstrukturen setzen vermehrt soziale und ökonomische Praktiken für eine langfristige und friedliche Entwicklung um, sowie Basisinfrastruktur, Dienstleistungen und das friedliche und inklusive Zusammenleben in einer von Konflikt geprägten Region sind gestärkt. Vorgehensweise: Das Vorhaben fördert einkommensschaffende Maßnahmen in landwirtschaftlichen Wertschöpfungsketten. Es trägt zu gewaltfreier Konfliktbewältigung bei und fördert die Gleichberechtigung der Geschlechter. Zudem berät es lokale Entwicklungskomitees, um staatliche Akteure zu stärken und miteinzubeziehen. Diese vier Handlungsfelder greifen ineinander. Dadurch steigen sowohl die sozialen und wirtschaftlichen Fähigkeiten der Haushalte als auch die der lokalen Autoritäten, die für eine Selbsthilfe-orientierte Entwicklung notwendig sind. So verbessern sich die Lebensgrundlagen der von Ernährungsunsicherheit, politischer Instabilität sowie wiederkehrenden gewaltsamen Konflikten betroffenen Bevölkerung. Die Hauptaktivitäten des Vorhabens bestehen darin, • Bauernorganisationen zu begleiten, • Fähigkeiten lokaler Friedensstrukturen zu stärken, • lokale Entwicklungskomitees zu unterstützen sowie • Alphabetisierungskurse für jungen Frauen und Workshops zu positiver Maskulinität durchzuführen.