Ernährungssicherung und Management natürlicher Ressourcen im Süd-Sudan (Komplementärvorhaben mit WFP und UNICEF)
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202118537
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Südsudan
- Finanzierungsvolumen
- € 16.550.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 15.937.695,22
- Noch verfügbar
- € 612.304,78
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.09.2021 - 30.09.2025
- Startdatum
- 01.09.2021
- Geplantes Enddatum
- 30.04.2026
- Tatsächliches Enddatum
- 30.09.2025
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Kein politischer Träger
- Sektoren übergeordnet
- Andere multisektorale Maßnahmen
- Sektoren untergeordnet
- Programme zur Ernährungssicherung auf Haushaltsebene; Reduzierung von Katastrophenrisiken; Ländliche Entwicklung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Ernährungssicherung und Management natürlicher Ressourcen im Süd-Sudan (Komplementärvorhaben mit WFP und UNICEF) (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202118537; Food security and managment of natural resources in South-Sudan (complementary program with WFP and UNICEF) (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202118537
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: Die Ernährungssituation in Südsudan ist so prekär wie seit der Unabhängigkeit des Landes im Jahr 2011 nicht mehr. Zwei von drei Menschen haben regelmäßig zu wenig zu essen. Über 80 Prozent der Bevölkerung betreiben Landwirtschaft, um sich selbst zu ernähren. Anhaltende Konflikte und Krisen sowie die Auswirkungen des Klimawandels haben jedoch ihre Lebensgrundlage zerstört. Trotz massiver humanitärer Hilfe sind betroffene Haushalte nicht in der Lage, ihre Ernährungssituation zu verbessern und sich gegen Krisen zu rüsten. Ziel: Die betroffene Bevölkerung hat ihre Ernährungssituation verbessert und ist für Krisen besser gewappnet. Vorgehensweise: Das Vorhaben arbeitet zusammen mit dem Welternährungsprogramm (WFP) und dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF). Es leistet Übergangshilfe, baut Strukturen auf und bildet Verantwortliche fort. Dadurch soll die Abhängigkeit von humanitärer Hilfe sinken und die Bevölkerung langfristig besser gegen Krisen gewappnet sein. Landwirtschaftliche Produktion ausweiten: Das Vorhaben trainiert Kleinbäuerinnen und -bauern zu verbesserten Anbaumethoden, stellt Saatgut und Betriebsmittel bereit und berät landwirtschaftliche Kooperativen. Management von natürlichen Ressourcen und Katastrophenrisiken: Um die landwirtschaftlichen Produktionsgrundlagen dauerhaft sicherzustellen, unterstützt das Vorhaben Gemeinden bei der Erstellung von Risikoanalysen und Managementplänen. Lokale Komitees setzen die gemeinschaftlichen Maßnahmen wie den Bau von Deichen, Wasserspeichern oder Erosionsschutz um. Gesunde Ernährung fördern: Das Vorhaben klärt kleinbäuerliche Haushalte über abwechslungsreiche und gesunde Ernährung auf. Dabei geht es ebenso um verbesserte Hygiene- und Fürsorgepraktiken für Säuglinge und Kleinkinder sowie ernährungsbewusste Haushaltsplanung. Das Vorhaben agiert in der Schnittstelle zwischen humanitärer Hilfe und Entwicklung, die Umsetzung erfolgt in enger Abstimmung mit der „Partnership for Recovery and Resilience der Vereinten Nationen, internationalen Gebern und Nichtregierungsorganisationen.