Lernzentren für die von der Rohingya-Krise betroffenen Kinder, Phase IV
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202118552
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Bangladesch
- Finanzierungsvolumen
- € 14.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 14.000.000,00
- Noch verfügbar
- -
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 07.12.2021 - 31.12.2024
- Startdatum
- 07.12.2021
- Geplantes Enddatum
- 31.12.2024
- Tatsächliches Enddatum
- 31.12.2024
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- UNITED NATIONS CHILDREN'S FUND
- Sektoren übergeordnet
- Staat und Zivilgesellschaft allgemein; Grundbildung
- Sektoren untergeordnet
- Grundschulbildung; Überwindung der Gewalt gegen Frauen und Mädchen; Sekundarschulbildung Stufe I
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Lernzentren-Fuer-Die-Von-Der-Rohingya-Krise-Betroffenen-Kinder-Phase-Iv-49100.htm
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Im Distrikt Coxs Bazar in Bangladesch leben über 900.000 aus Myanmar vertriebene Rohingya in 34 überfüllten Camps. Über die Hälfte der Flüchtlinge sind Kinder und Jugendliche, die bislang durch einen informellen Lehrplan Zugang zu Bildungsangeboten erhalten haben. Eine Umstellung auf formelle Bildung auf Basis des Lehrplans von Myanmar (MC) wurde Anfang 2020 durch die bangladeschische Regierung genehmigt, kann jedoch aufgrund der Schließung aller Lernzentren im Zuge der COVID-19 Schutzmaßnahmen erst jetzt umgesetzt werden. Nach Abschluss der geplanten Pilotphase (für zweite Jahreshälfte 2021) sollen alle Bildungsaktivitäten sukzessive bis Ende 2023 in Unterricht nach dem MC überführt werden.Die KWI-Maßnahme (Krisenbewältigung, Wiederaufbau, Infrastruktur) hat zum Ziel, den gleichberechtigten Zugang zu qualitativ hochwertiger Bildung in einer sicheren Lernumgebung für Rohingya-Flüchtlingskinder zu fördern. Durch die Einführung des MC sowie die Sicherstellung eines nachweislichen Lernfortschritts wird ein wichtiger Schritt in Richtung Strukturbildung und verbesserter Resilienz vollzogen. Wesentliche Maßnahmen zur Zielerreichung sind die Ausstattung und Instandhaltung bestehender Lernzentren, die Bereitstellung von Lern- und Lehrmaterialien sowie die Finanzierung von Lehrpersonal und dessen Aus- und Weiterbildung. Durch die Verringerung von Zugangsbarrieren wird insbesondere für sozial ausgegrenzte Kinder (Mädchen und Kinder mit Behinderungen) der Zugang zu Bildung erleichtert. Zudem werden Lehrkräfte, Gemeindemitglieder und Sorgeberechtigte bezüglich Kinder- und Jugendschutzthemen (Erkennung von Gewalt, Weitervermittlung von Betroffenen an geeignete Stellen) im Schulbetrieb und Alltag geschult und sensibilisiert. Partner des Vorhabens ist UNICEF. Zur Zielgruppe gehören Kinder und Jugendliche im Alter von 5-18 Jahren sowie Lehrkräfte, Sorgeberechtigte und Gemeindemitglieder aus den Camps. Das Vorhaben wird in 16 Rohingya-Camps im Distrikt Coxs Bazar umgesetzt.