Verbraucherschutz in ASEAN II
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202120020
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Asien
- Finanzierungsvolumen
- € 3.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 2.684.047,37
- Noch verfügbar
- € 315.952,63
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.02.2023 - 31.03.2026 (geplant)
- Startdatum
- 01.02.2023
- Geplantes Enddatum
- 31.03.2026
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Association of Southeast Asian Nations
- Sektoren übergeordnet
- Staat und Zivilgesellschaft allgemein; Privatwirtschaftliche und andere Dienste
- Sektoren untergeordnet
- Geschäftspolitik und -verwaltung; Verantwortungsvolles unternehmerisches Handeln; Demokratische Teilhabe und Zivilgesellschaft; Entwicklung von Recht und Gerichtswesen
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Verbraucherschutz in ASEAN II (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202120020; Consumer Protection in ASEAN (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202120020
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: Die ASEAN-Region ist mit über 680 Millionen Verbraucher*innen eine der am schnellsten wachsenden Wirtschaften der Welt. Entscheidend bei der wirtschaftlichen Erholung der Region nach der COVID-19-Pandemie ist die digitale Wirtschaft. Mit der zunehmenden Digitalisierung sehen sich die Verbraucher*innen jedoch mit neuen Risiken wie etwa missbräuchlichen Vertragsklauseln auf Online-Plattformen konfrontiert. Um die Verbraucherrechte zu gewährleisten, sind neue Ansätze der Regulierung und Rechtsdurchsetzung erforderlich. Diese müssen besonders schutzbedürftige Verbraucher*innen wirksamer schützen. Aufbauend auf den Aktivitäten und Ergebnissen des Vorgängervorhabens gilt es nun, in einigen Mitgliedstaaten Lücken in der Gesetzgebung und bei den Fähigkeiten der Verbraucherschutzbehörden zu schließen. Aus dem ASEAN Consumer Empowerment Index 2020 geht hervor, dass die Verbraucher*innen in der Region weder angemessen über ihre Rechte informiert sind noch die entsprechenden Beschwerdemechanismen nutzen können. Somit können sie bei Verlusten ihr Recht kaum durchzusetzen. Ziel: Verbraucherschutzsysteme in den ASEAN-Mitgliedstaaten verbessern sich in den Bereichen Regional- und Online-Handel. Vorgehensweise: Das Vorhaben verfolgt den dreistufigen Ansatz, ?den regionalen Austausch und die Zusammenarbeit innerhalb des ASEAN-Ausschusses für Verbraucherschutz (ACCP) zu erleichtern, ?die Verbraucherschutzpolitik in ausgewählten ASEAN-Mitgliedstaaten (Indonesien, Kambodscha, Laos und Vietnam) zu modernisieren und ?unter Einbeziehung öffentlicher und privater Akteure und der Zivilgesellschaft eine innovative und verbraucherfreundliche Kultur zu fördern. Die Projektmaßnahmen orientieren sich im Wesentlichen am ASEAN Strategic Action Plan on Consumer Protection (ASAPCP) 2025 und sind darauf ausgelegt, die Umsetzungslücke zwischen regionalen Initiativen und nationalen Reformen zu schließen.