Sektorvorhaben Förderung von Gleichberechtigung der Geschlechter

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202120145
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Keiner Förderregion zugeordnet
Finanzierungsvolumen
€ 11.580.627,72
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 11.285.577,87
Noch verfügbar
€ 295.049,85
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.01.2021 - 24.04.2025
Startdatum
01.01.2021
Geplantes Enddatum
30.04.2024
Tatsächliches Enddatum
24.04.2025
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
Sektoren übergeordnet
Staat und Zivilgesellschaft allgemein; Krisenprävention und Konfliktlösung, Frieden und Sicherheit; Privatwirtschaftliche und andere Dienste
Sektoren untergeordnet
Menschenrechte; Überwindung der Gewalt gegen Frauen und Mädchen; Zivile Friedensentwicklung, Krisenprävention und Konfliktlösung; Verantwortungsvolles unternehmerisches Handeln
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Promoting Gender Equality (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202120145; Sektorvorhaben Förderung von Gleichberechtigung der Geschlechter (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202120145
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

In jedem Land erfahren Menschen geschlechtsspezifische Diskriminierungen. Weltweit gibt es immer noch deutliche Ungleichheiten zwischen den Geschlechtergruppen. Abhängig vom Geschlecht von Personen, ihrer sozialen und ethnischen Zugehörigkeit, ihrem Alter, den körperlichen und mentalen Fähigkeiten oder der sexuellen Orientierung unterscheidet sich der Zugang zu ihren Rechten und Dienstleistungen. Die verschiedenen Diskriminierungen wirken meist zusammen, bedingen sich und können sich verstärken (Intersektionalität). Globale Krisen, wie Klimawandel, gewaltsame Konflikte, Armut und die COVID-19 Pandemie wirken sich besonders negativ auf die Situation von Frauen und Mädchen aus. Für die deutsche Entwicklungszusammenarbeit ist die Gleichberechtigung der Geschlechter Qualitätsmerkmal und explizites Ziel: Das Qualitätsmerkmal ?Menschenrechte, Geschlechtergleichstellung und Inklusion ist in allen EZ-Vorhaben verankert. Die Umsetzung erfolgt in drei Handlungsfeldern: 1. Strategische Positionierung und gezieltes Agenda-Setting in internationalen, nationalen und BMZ-internen Prozessen 2. Kompetenzentwicklung im BMZ und seinen Durchführungsorganisationen 3. Erarbeitung von Umfeld- und Trendanalysen sowie von Methoden und Konzepten Die deutsche EZ hat in einschlägigen nationalen und internationalen Prozessen zur Überwindung geschlechtsspezifischer Diskriminierungen und Stärkung von Frauenrechten beigetragen. Auf nationaler Ebene wurde während des Vorgängermoduls der zweite GAP (2016? 2020) mit den damit verbundenen jährlichen Road Maps gestaltet. Erfolgreiche Ansätze wie der Generationendialog wurden pilotiert und für ein Scaling up auf-bereitet. Impulse für innovative Ansätze und Maßnahmenwurden durch einen Wettbewerb zum Empowerment von Frauen durch digitale Lösungen geschaffen. Durch die Entwicklung von GG1-Qualitätskriterienwurde die Effektivität der Förderung der Gleichberechtigung der Geschlechter in GG1-Vorhaben erhöht.