Sektorkopplung und grüne Wirtschaft

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202120285
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Brasilien
Finanzierungsvolumen
€ 5.370.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 3.508.013,89
Noch verfügbar
€ 1.861.986,11
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.01.2023 - 31.05.2027 (geplant)
Startdatum
01.01.2023
Geplantes Enddatum
31.05.2027
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministério de Minas e Energia
Sektoren übergeordnet
Energieerzeugung, -verteilung und -effizienz allgemein; Transport und Lagerhaltung
Sektoren untergeordnet
Verkehrspolitik und -verwaltung; Energieeinsparung und Effizienz (Nachfrageseite); Energiepolitik und -verwaltung; Energieforschung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Sector Coupling and Green Economy (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202120285; Sektorkopplung und grüne Wirtschaft (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202120285
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Inzwischen entfallen 65 Prozent des gesamten Energieverbrauchs in Brasilien auf den städtischen Verkehr und die Industrieproduktion. Dennoch wurde der Energiebedarf des Verkehrssektors im Jahr 2022 nur zu 21,5 Prozent aus in Brasilien erzeugter erneuerbare Energie gedeckt, in der Industrie waren es 62 Prozent. Gleichzeitig gehört Brasilien weltweit zu den Ländern mit dem höchsten Anteil an erneuerbaren Energien. Daher bietet die Kopplung dieser verbrauchsintensiven Sektoren mit der Erzeugung von Strom aus regenerativen Energiequellen ein enormes Dekarbonisierungspotenzial und könnte Brasilien zu einer der ökologischsten und wettbewerbsfähigsten Volkswirtschaften der Welt machen. Ziel: Der städtische Verkehr und die Industrie in Brasilien sind klimaneutral, umweltfreundlich und sozial gerecht. Vorgehensweise: Das Projekt entwickelt Lösungen für die Elektrifizierung des städtischen Verkehrs und der brasilianischen Industrie und arbeitet mit relevanten Akteuren aus dem Bereich Verkehr zusammen. Im Rahmen des Vorhabens sollen die Vorteile von klimafreundlichen Mobilitätslösungen in drei Bereichen nachgewiesen werden, nämlich im öffentlicher Personenverkehr, bei der Stadtreinigung und bei der Paketzustellung in den Städten. So berät das Projekt beispielsweise bei der Entwicklung von digitalen Tools und Innovationen sowie bei der Entwicklung von Geschäftsmodellen zur Verbesserung der wirtschaftlichen Machbarkeit eines öffentlichen Nahverkehrs. Ferner arbeitet das Projekt mit relevanten Akteuren aus der Industrie zusammen, um aufzuzeigen, welche Vorteile der Ersatz von fossilen Energieträgern zur Stromproduktion in industriellen Prozessen bietet. So erbringt das Vorhaben unter anderem Beratungsleistungen bei der Suche nach den für die Umsetzung der Projektziele am besten geeigneten Industriezweigen und Prozessen sowie bei der Erprobung von Elektrifizierungskonzepten in ausgewählten Industriezweigen, beispielsweise durch den Einsatz von Wärmepumpen. Alle Projektmaßnahmen werden zusammen mit dem brasilianischen Ministerium für Bergbau und Energie als Partner abgestimmt.