Transparenz und Nachhaltigkeit in Lieferketten in Amazonien

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202120301
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Brasilien
Finanzierungsvolumen
€ 3.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 1.947.374,23
Noch verfügbar
€ 1.052.625,77
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.04.2023 - 31.03.2027 (geplant)
Startdatum
01.04.2023
Geplantes Enddatum
31.03.2027
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministério de Agricultura, Pecuária e Abastecimento
Sektoren übergeordnet
Umweltschutz allgemein
Sektoren untergeordnet
Umweltpolitik und -verwaltung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Transparenz und Nachhaltigkeit in Lieferketten in Amazonien (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202120301; Transparency and sustainability in Supply Chains in the Amazon (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202120301
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Brasilien hat sich verpflichtet, seine Treibhausgasemissionen bis 2025 um 37 Prozent gegenüber 2005 zu senken, um den Klimawandel einzudämmen. Ein erheblicher Teil der Emissionen wird durch eine geänderte Landnutzung verursacht. So werden etwa 90 Prozent der abgeholzten Flächen im Amazonasgebiet für die extensive Viehzucht und andere Formen der landwirtschaftlichen Produktion genutzt. Durch die Anwendung von umweltfreundlichen landwirtschaftlichen Praktiken kann es gelingen, die Effizienz der Flächennutzung zu erhöhen und die Treibhausgasemissionen zu verringern. Transparente Lieferketten würden es Käufer*innen und Verbraucher*innen ermöglichen, sich über die Herkunft der Produkte zu informieren. Dies würde eine umweltfreundlichere Agrarproduktion aufwerten und fördern. Da die Transparenz in vielen Lieferketten jedoch noch immer unzureichend ist, haben die Erzeuger*innen Schwierigkeiten, sich Zugang zu differenzierten Märkten zu verschaffen. Außerdem haben Kleinerzeuger*innen im Amazonasgebiet Schwierigkeiten, ihre Produktionssysteme klimafreundlicher zu gestalten, weil entsprechende staatliche Fördermaßnahmen nicht zugänglich sind oder gänzlich fehlen. Ziel: Die landwirtschaftlichen Lieferketten im Amazonasgebiet sind umweltfreundlicher und transparenter. Vorgehensweise: Das Vorhaben setzt sich dafür ein, dass umweltfreundliche und transparente landwirtschaftliche Lieferketten stärker in den Fokus der öffentlichen Politik rücken. Darüber hinaus möchte das Vorhaben Anreize setzen und ein Bewusstsein dafür schaffen, welche Vorteile es bietet, im Amazonasgebiet eine klimaschonende Landwirtschaft auf breiter Basis einzuführen. In der Pilotregion Porto Velho (RO) sollen Anreize und Maßnahmen zur Förderung der Transparenz getestet und die Erzeuger*innen bei der Einführung ökologischer Praktiken unterstützt werden. Das Vorhaben verfolgt einen integrierten Landschaftsansatz und fördert partnerschaftliche Planungsprozesse zwischen öffentlichen, privaten und zivilgesellschaftlichen Organisationen.