Stärkung der Gesundheitsarchitektur der Afrikanischen Union

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202120400
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Afrika
Finanzierungsvolumen
€ 23.909.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 5.989.000,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 13.369.623,54
Noch verfügbar
€ 10.539.376,46
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.12.2021 - 28.02.2028 (geplant)
Startdatum
01.12.2021
Geplantes Enddatum
28.02.2028
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Afrikanische Union
Sektoren übergeordnet
Basisgesundheitswesen; Gesundheitswesen allgemein; Krisenprävention und Konfliktlösung, Frieden und Sicherheit
Sektoren untergeordnet
Bekämpfung von Infektionskrankheiten; Zivile Friedensentwicklung, Krisenprävention und Konfliktlösung; Gesundheitspolitik und Verwaltung des Gesundheitswesens
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Stärkung der Gesundheitsarchitektur der Afrikanischen Union (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202120400; Strengthening AU?s Health Architecture (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202120400
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Die Gesundheitsstrategie für Afrika (Africa Health Strategy) 2016 ? 2030 verfolgt das Ziel eines integrierten, inklusiven, wirtschaftlich erfolgreichen und von Krankheiten befreiten afrikanischen Kontinents. Bei der Auseinandersetzung mit diesen Herausforderungen misst die Afrikanische Union (AU) der Schaffung wirkungsvoller Vorgehensweisen, die aus Afrika heraus betrieben werden, große Bedeutung bei. Durch die Covid-19-Pandemie ist der Bedarf an starken, funktionierenden afrikanischen Institutionen in allen Verwaltungsbereichen noch deutlicher geworden. Pandemien und Public-Health-Herausforderungen beeinflussen die Umsetzung der afrikanischen Entwicklungsziele erheblich. Verstärkt wird dies noch durch Probleme in Führung und Governance, im Informationsbereich, beim Impfen und in der Technik, bei der Finanzierung der Gesundheitsfürsorge und beim Zugang sowie der Durchführung der zugehörigen Leistungen. Die Africa Centres for Disease Control and Prevention (Africa CDC) haben eine Vorreiterrolle dabei, wie Afrika den Gefahren durch Krankheiten und Krankheitsausbrüchen begegnet. Seit ihrer Gründung spielen sie eine wichtige Rolle dabei, den Herausforderungen für Public Health auf dem ganzen Kontinent in wirkungsvoller Weise zu begegnen. Deutlich geworden ist dies bei den Ebola- und Lassa Fieber-Ausbrüchen und durch die Covid-19-Pandemie. Ziel: Das Projekt hat die Africa Centres for Disease Control and Prevention widerstandsfähiger gemacht. Sie sind besser auf die zukünftigen Herausforderungen für die Gesundheit vorbereitet. Vorgehensweise: Das Projekt unterstützt die Africa CDC und ihre regionalen Mitwirkungszentren dabei, die Public-Health-Initiativen der Mitgliedstaaten zu fördern. Außerdem sollen ihre jeweilgen Public-Health-Institutionen besser in der Lage sein, Risiken durch Krankheiten zu erkennen und zu vermeiden, sie zu kontrollieren und schnell und wirksam zu reagieren. Das Projekt erweitert die Arbeit der Africa CDC in zwei größer angelegten Kategorien: Organisationsentwicklung und Projektmanagement verbessern Das Management der Zusammenarbeit mit Partnern verbessern Das Vorhaben unterstützt die Umsetzung der Initiative COVID-19 Vaccination Bingwa der Afrikanischen Union. Ziel ist es, die Anzahl der Impfungen zu erhöhen. Auch ist das Projekt die interne Koordinierungsstelle für alle von der GIZ in Zusammenarbeit mit den Africa CDC in verschiedenen technischen Bereichen finanzierten Projekten. Hierzu gehören Impfstoffherstellung und One-Health-Ansatz.