Integriertes Wasserressourcenmanagement im Kontext des Klimawandels
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202120418
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Benin
- Finanzierungsvolumen
- € 16.655.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 15.936.826,99
- Noch verfügbar
- € 718.173,01
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.01.2022 - 31.12.2025 (geplant)
- Startdatum
- 01.01.2022
- Geplantes Enddatum
- 31.12.2025
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Direction Générale de l'Eau, Ministère de l’Eau et des Mines
- Sektoren übergeordnet
- Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung
- Sektoren untergeordnet
- Erhaltung von Wasserressourcen; Aus- und Fortbildung im Bereich Wasser- und Sanitärversorgung und Abwassermanagement; Wassersektorpolitik und -verwaltung; Grundlegende Versorgung im Bereich Sanitärversorgung und Abwassermanagement
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Integriertes Wasserressourcenmanagement im Kontext des Klimawandels (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202120418; Integrated water resources management in context of climate change (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202120418
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: In Benin führt der Klimawandel zu längeren und häufigeren Dürreperioden, Überschwemmungen und Stürmen. Dies erschwert es, Gewässer zu schützen und Abwasser aufzubereiten. Gleichzeitig wächst der Wasserbedarf der Landwirtschaft, der Industrie und der Haushalte in Benin stetig. Wasserkonflikte verschärfen sich. Ziel: Die beninische Regierung setzt den nationalen Wasseraktionsplan erfolgreich um. Dieser verbessert das Wasserressourcenmanagement sowie die Abwasserentsorgung und schützt die Bevölkerung vor den Folgen des Klimawandels. Vorgehensweise: Das Vorhaben arbeitet in verschiedenen Wassereinzugsgebieten im Norden und im Süden Benins. Es unterstützt das Land darin, mithilfe eines Wasseraktionsplans neue Normen und Standards zu schaffen, um Wasserressourcen geschlechtersensibel und klimaangepasst zu nutzen. So werden in der staatlichen Wasserpolitik die Themen Wasserressourcenmanagement, Abwassermanagement, Geschlechtergerechtigkeit und Klimawandel aufgenommen sowie nationale Strategiepapiere erarbeitet. Beispielsweise fördert das Projekt, das Integrierte Wasserressourcenmanagement (IWRM) in der Zentralregierung, den Regionen und den Kommunen umzusetzen. Dies beinhaltet auch, ein Hochwasser-Frühwarnsystem zu verbessern. Ein weiteres Ziel ist eine hygienische und sichere Abwasseraufbereitung, eines der Pilotprojekte erforscht dazu das Kompostieren von Klärschlamm. Das Projekt arbeitet mit mehreren Regierungsministerien, den Behörden der Interventionsgemeinden und mit lokalen Wasserkomitees zusammen. Zu den beninischen Partnern zählen außerdem die Gesellschaft für Abfallwirtschaft und Stadtsanitärversorgung sowie das Ausbildungszentrum für Wasserberufe.