Unterstützung des grenzüberschreitenden Nationalparkkomplexes BSB Yamoussa

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202120442
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Subsahara-Afrika
Finanzierungsvolumen
€ 10.400.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 9.135.648,15
Noch verfügbar
€ 1.264.351,85
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.11.2022 - 30.04.2026 (geplant)
Startdatum
01.11.2022
Geplantes Enddatum
30.04.2026
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Commission des Forêts d'Afrique Centrale
Sektoren übergeordnet
Umweltschutz allgemein; Andere multisektorale Maßnahmen
Sektoren untergeordnet
Umwelterziehung/ -fortbildung; Biodiversität; Ländliche Entwicklung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Support of the transboundary national park complex BSB Yamoussa (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202120442; Unterstützung des grenzüberschreitenden Nationalparkkomplexes BSB Yamoussa (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202120442
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Der Schutzgebietskomplex BSB Yamoussa, der den Nationalpark Bouba Ndjidda in Kamerun und den Nationalpark Sena Oura in Tschad umfasst, spielt eine herausragende Rolle für den Schutz wildlebender Arten in Zentral- und Westafrika. Es ist eines der letzten Rückzugsgebiete für ikonische Arten wie Elefanten, Löwen und Giraffen, die andernorts gefährdet sind. Doch der Druck auf die Parks nimmt stetig zu. Die wachsende Bevölkerung beansprucht zunehmend Acker- und Weideflächen, während illegaler Abbau, regionale Konflikte und die Bodendegradation in Kamerun die Lage noch verschärfen. Hinzu kommen die Schwierigkeit, sichere Tierwanderungen zu ermöglichen, und ein besorgniserregender Anstieg der weltweiten Elefantenwilderei. Um das Parkmanagement und die Lebensbedingungen der lokalen Bevölkerung zu verbessern, müssen diese dringenden Probleme mithilfe qualifizierter Fachkräfte und der erforderlichen Mittel wirksam angegangen werden. Ziel: Die Lebensbedingungen der lokalen Bevölkerung am Rand der Nationalparks Sena Oura und Bouba Ndjidda haben sich verbessert, und der Druck auf die Nationalparks hat entsprechend abgenommen. Vorgehensweise: Das Vorhaben setzt auf abgestimmtes Handeln und den Ausbau der Kompetenzen verschiedener Akteure nach einem partizipativ erarbeiteten Managementplan. Der Schwerpunkt liegt auf den folgenden Maßnahmen: - Grenzüberschreitendes Management durch die Umsetzung zwischenstaatlicher Vereinbarungen und spezifischer Protokolle für den Schutzgebietskomplex BSB Yamoussa. - Durchführung lokaler Entwicklungsmaßnahmen, wie sie in den aktualisierten Parkmanagementplänen für die Randgebiete des binationalen Schutzgebietskomplexes BSB Yamoussa aufgeführt sind. - Umsetzung der in den Parkmanagementplänen beschriebenen Strategien zur Umweltbildung. - Klare Festlegung verschiedener Jagdzonen rund um den Nationalpark Bouba Ndjidda und die Pufferzone des Nationalparks Sena Oura.