Unterstützung der Pandemievorsorge in der Ostafrikanischen Gemeinschaft

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202120491
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Subsahara-Afrika
Finanzierungsvolumen
€ 19.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 9.214.924,52
Noch verfügbar
€ 9.785.075,48
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.09.2022 - 30.11.2028 (geplant)
Startdatum
01.09.2022
Geplantes Enddatum
30.11.2028
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Secretariat of the East African Community (EAC)
Sektoren übergeordnet
Basisgesundheitswesen
Sektoren untergeordnet
Bekämpfung von Infektionskrankheiten
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Support to Pandemic Preparedness in the EAC Region (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202120491; Unterstützung der Pandemievorsorge in der Ostafrikanischen Gemeinschaft (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202120491
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Die Region der ostafrikanischen Gemeinschaft (EAC) ist überproportional von Seuchenausbrüchen mit gefährlichen Krankheitserregern betroffen. Rifttalfieber, Marburgfieber, Denguefieber, Krim-Kongo-Fieber und Gelbfieberviren, um nur einige zu nennen, sind endemisch und stellen mit immer wiederkehrenden Ausbrüchen eine Gefahr für die öffentliche Gesundheit dar. Die Ebola-Epidemie von 2014 bis 2016 in Westafrika und die COVID-19-Pandemie haben offengelegt, dass es in vielen Ländern südlich der Sahara an Fähigkeiten mangelt, um auf Ausbrüche von Infektionskrankheiten schnell, effektiv und grenzüberschreitend zu reagieren. Die Staaten der ostafrikanischen Gemeinschaft werden aufgrund der Fragilität der Gesundheitssysteme und der Vielzahl natürlich vorkommender Viren und Bakterien mit Pandemiepotenzial, als gefährdet angesehen. Ziel: Die Verbreitung gefährlicher Infektionskrankheiten wird verhindert, weil das Sekretariat der Ostafrikanischen Gemeinschaft und ihre Partnerstaaten schneller und effektiver auf Ausbrüche von gefährlichen Infektionskrankheiten und Seuchen reagieren können. Vorgehensweise: Das Projekt unterstützt das Sekretariat der EAC beim Aufbau eines auf die Zielgruppen zugeschnittenen Kommunikations- und Warnsystems. Außerdem erstellt es gemeinsame Strukturen und Prozesse für einen schnell einsetzbaren Expertenpool in der Ostafrikanischen Region. Weiterhin fördert es die strukturelle Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Disziplinen im Sinne eines One-Health-Ansatzes. Diese Zusammenarbeit ist wichtig, da etwa zwei Drittel der Infektionskrankheiten mit epidemischem Potenzial Zoonosen sind, also Infektionskrankheiten, die zwischen Tier und Mensch übertragen werden können. In diesem Zusammenhang unterstütz das Projekt das Sekretariat der EAC auch dabei, die Qualität der Inspektion von Lebensmitteln tierischen Ursprungs an den Grenzübergängen innerhalb der Wirtschaftsgemeinschaft zu verbessern.