Unterstützung der ländlichen Entwicklung in den Baumwollregionen

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202120632
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Kamerun
Finanzierungsvolumen
€ 10.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 3.341.675,82
Noch verfügbar
€ 6.658.324,18
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.01.2025 - 31.12.2027 (geplant)
Startdatum
01.01.2025
Geplantes Enddatum
31.12.2027
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministère de l’Agriculture et du Développement Rural
Sektoren übergeordnet
Andere multisektorale Maßnahmen; Landwirtschaft
Sektoren untergeordnet
Landwirtschaftliche Landressourcen; Ländliche Entwicklung; Landwirtschaftsentwicklung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Rural Development in Cotton Regions (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202120632; Unterstützung der ländlichen Entwicklung in den Baumwollregionen (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202120632
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Im Baumwollbecken in Nordkamerun, dem Gebiet mit der höchsten Armut im Land, sind bis zu 85 Prozent der Bevölkerung in der Landwirtschaft und Viehzucht tätig. Weit verbreitete männerdominierte Geschlechternormen tragen dort zur schwachen Stellung von Frauen bei. Der Klimawandel, der natürliche Ressourcen wie fruchtbare Böden weiter verknappt, verschärft zudem Konflikte zwischen Landwirt*innen und Wanderviehhirt*innen. Die meisten Landwirt*innen sowie Unternehmer*innen haben weder genug Wissen noch Zugang zu Dienstleistungen, um ihre Produktion und Wirtschaft für den Handel und an den Klimawandel anzupassen. Ziel: Die Leistungsfähigkeit von Produzent*innen sowie Kleinst-, Klein- und mittleren Unternehmen (KKMU) der Land- und Viehwirtschaft ist in ausgewählten Gemeinden Nordkameruns verbessert, indem sie agrarökologische und klimaangepasste Methoden nutzen. Vorgehensweise: Das Projekt arbeitet in den Regionen Nord und Extrême-Nord. Dort unterstützt es, landwirtschaftliche Produktion vom Eigenbedarf auf den Handel auszuweiten. Maßnahmen sind: • Das Projekt berät Gemeinden dazu, Raumentwicklung gemeinschaftlich zu planen. Dabei bezieht es Frauen sowie eine bessere Bewirtschaftung von Land und Wasser ein. • Es schult Produzent*innen und KKMU zu guter land- und viehwirtschaftlicher Praxis und Unternehmensführung. • Zudem schult es lokale Dienstleister, um die Dienstleistungen im Agrarbereich qualitativ zu verbessern. So können diese Produzent*innen sowie KKMU beim wirtschaftlichen und klimaangepassten Wandel besser unterstützen. • Darüber hinaus professionalisiert das Projekt Agrar- und Ernährungsberufe, indem es anerkannte Ausbildungsprogramme entwickelt und in Berufsbildungszentren verankert.